Abrakadabra – und zack: Aus einer Klinik wird ein Hotel

8.Januar.2007 admin
Abrakadabra - und zack: Aus einer Klinik wird ein Hotel

Vor allem das im Posting bei Xing von Angela Tannergeschilderte Zeitfenster hat mich zu diesem Artikel animiert.

Stellen Sie sich vor, Sie eröffnen ein Hotel und haben zwischen Kaufvertrags-Unterschrift für eine Höhenklinik und Tag der Eröffnung eines Hotels genau 24 Tage Zeit. Geht nicht?
Geht doch!

Das machen gerade die vier Hoteliers des Grand Hotels Alexander in davos, Schweiz vor, das morgen, am 9. Januar 2007 eröffnet.

Ich fand das so spannend, dass ich gleich mit Angela Tanner telefoniert habe, um ein paar Einzelheiten zu erfahren. Und was sie erzählte, macht erst richtig klar, wie viel Vollgas hier gegeben wird:

Im Dezember 2006 unterschreibt der neue Inhaber SPI Suisse Promotion den Kaufvertrag für die frühere Höhenklinik.
Rene Probst vom Seafood Restaurant & Art Deco Hotel Del Lago am Luganer See übernimmt die Hauptverantwortung für das Hotelmanagement.
Am 15. Dezember sind die letzten Prüfungen in einer Hotelfachschule.
Am 16. Dezember beginnen vier Hoteliers, alle zwischen 25 und 28 Jahre alt, mit ihrer Arbeit:
Das komplette Personal muss rekrutiert und eingearbeitet werden, die ehemalige Kirche der Klinik wird in eine wunderschöne Qi-Lounge umgestylt (Sie sehen Sie hier auf dem Foto), der Speisesaal ist einzurichten, der Wellness-Bereich umzugestalten. Das Pricing ist zu beschließen, die ersten Buchungen sind zu tätigen, eine Website – noch im Aufbau – wird aus dem Boden gestampft, die Marketing-Maschinerie läuft an.
Am 9. Januar 2007 ist Eröffnung.
Fuh!

Und dem Telefonat mit Angela Tanner eben nach zu schließen, bei dem sie ausgesprochen entspannt, hochmotiviert und sehr fröhlich klang, wird tatsächlich alles morgen für den großen Tag bereitgezaubert sein. Da geben einige topmotivierte junge Leute richtig Gas. Klasse!

Ein paar Hardfacts zum Grandhotel Alexander:
Es liegt mitten in Davos Platz, dicht bei den Jakobshorn Bahnen und hat 132 schöne, helle Zimmer mit neuen Bädern. Es verfügt über ein Schwimmbad, Whirlpool und eine Sauna.
Zimmer können unter den Specials schon für durchschnittlich 90 CHF gebucht werden.
Das ist für die Verhältnisse im teuren Davos recht günstig.

Qi-Davos-3.jpg

Am spektakulärsten finde ich persönlich die Qi-Lounge:

eine location, die es sonst nirgendwo gibt; eine wunderschöne kirche aus dem späten 19ten jahrhundert, gebaut aus stein und holz, sieben meter hoch und mit alabaster beleuchtet; ein traum eines raumes, ein meisterwerk der handwerkskunst und eine atmosphäre die ihresgleichen sucht; der perfekte spot um sich entspannt und ohne formelle zwänge über gott und die welt zu unterhalten.


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