Allgäu: Felswand-Camping im Trend
22.August.2008 admin
© Platinatore
Schon als ich gestern vom Schwimmen in den Victoria-Falls berichtet hatte, habe ich gefragt, wer so etwas wohl freiwillig über sich ergehen lässt. Und nun das: Camping in einer Felswand. Doch wem´s gefällt. Die "Zeit" zumindest hat sich diesem neuen Trend aus dem Allgäu gewidmet und einen schönen Artikel daraus "gestrickt":
Tom Osterried, Reini Blöchl und Wolfgang Mayr von der Ostallgäuer Bergführervereinigung Altissimo betreiben in Pfronten einen Waldseilgarten, in dem man auf verschieden hohen Parcours zwischen Tannen balanciert. Seit einiger Zeit bieten sie auch Übernachtungen in Baumkronen an. Dazu verwenden die staatlich geprüften Bergführer Hängebiwaks, die nun auch dort zum Einsatz kommen sollen, wo sie eigentlich hingehören: an Steilwänden im Gebirge. Die zusammensteckbaren Pritschen heißen Portaledges und zählen sonst zur Ausrüstung von Big-Wall-Kletterern.
Auf gut deutsch heißt das, dass die Übernachtung auf Biwaks erfolgt, die auf mehrern hundert Meter Höhe einfach in der Luft hängen. Die Schlafgelegenheiten sind dabei gerade einmal 1,30 Meter hoch und natürlich hat man beim schlafen direkten Kontakt zur Felswand. Ich will ja nichts sagen aber so richtig erholsam hört sich das für mich nicht an….
Wer das Extreme liebt, für den wird dieser neue Trend wohl etwas bringen.
Ich persönlich könnte mich damit nicht anfreunden.