Argentinien: Die Sumpflandschaft Iberá
13.Januar.2009 admin
© Pablodda
Wenn im Tourismus-Bereich von Argentinien die Rede ist, so denken die meisten Menschen spontan an Buenos Aires, an die Pampa sowie ggf. noch an Feuerland oder Patagonien. Okay, das ist jetzt ein Klischee, doch vermute ich einfach mal, dass die wenigsten LeserInnen schon einmal von Iberá gehört haben.
Der Name kommt aus der Sprache der Ureinwohner und bedeutet ins Deutsche übersetzt soviel wie "glänzendes, leuchtendes, scheinendes Wasser". Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung und vermittelt einen wahrlich einladenden Eindruck des Naturschutzgebiets:
Mit 1,3 Millionen Hektar ist das Sumpfgebiet gut fünfmal so groß wie das Saarland. Kormorane und Geier fliegen auf, zwei von mehr als 350 ansässigen Vogelarten.
Doch sind die Vögel nicht die einzigen seltenen Tierarten, denn auch Krokodile, besondere Spinnen und viele andere Bewohner laden die Touristen aus aller Welt zu spannenden Expeditionen ein. Das Tolle an Iberá ist, dass der Massentourismus die Region bislang noch nicht entdeckt hat.
Ein echter Geheimtipp also.
Argentinien ist nicht nur Buenos Aires! Man muss viel mehr von diesem wunderschönen Land kennen. P.S. Herrliches Foto!!!