Österreich: Umweltminister ruft zum Verzicht auf Fernreisen auf
29.März.2007 admin
Würden Sie auf eine Reise verzichten?, so titelt der österreichische "Kurier" und berichtet über einen Vorstoß des Umweltministers Josef Pröll. Dieser hatte einem Bericht der Tageszeitung "Die Presse" zufolge, zum Verzicht auf fernreisen aufgerufen:
"Salzkammergut statt Seychellen" und "Trumer-Seen statt Thailand" sind die heimischen Slogans für diesen Wunsch. Kein anderes Fortbewegungsmittel stoße soviel CO2 aus wie Flugzeuge. Um das Klima zu schonen, sollen die Ã-sterreicher daher auf Fernreisen verzichten. "Ich will wachrütteln mit dieser Ansage", sagte Pröll im Ã-1-Morgenjournal. Jeder Einzelne trage mit seinem Reise- und Konsumverhalten zum Klima der Zukunft bei. Bei Urlaubsreisen könne jeder entscheiden, wie er diese anlegt, "und das will ich öffentlich diskutieren", so Pröll.
Es fragt sich nur, ob ihm viele seiner Landsleute folgen und ob ein Privatverzicht wirklich so sehr ins Gewicht fällt. Gewiss werden beispielsweise bei einem Flug auf die Kanarischen Inseln und zurück rund zwei Tonnen CO2 in die Luft geblasen, was 14.000 Autokilometern entspricht. Aber heißt das deshalb darauf verzichten, die Welt kennenzulernen?
Sicherlich ein Thema, dass Anlaß zu jeder Menge Diskussionen gibt …
der gute mann ist etwas krank im kopf. die welt ist sich “näher gerückt” und jetzt will er, daß wir uns wieder voneinander entfernen. es gibt keine bessere annäherung als persöhnliche erfahrungen, und die bekommt man bei persönlichen besuchen vorort. herr pröll sollte sich im tiefsten waldviertel, in einer mittelalterlichen burg, verstecken. peter, Kapstadt.