Bamberg – 1000 Jahre jung
15.Mai.2007 admin
Weltkulturerbe und soeben 1000 Jahre alt geworden – diese beiden Infos könnten schon reichen, um darauf zu kommen, dass es sich um die bayerische Stadt Bamberg handelt. Zugegeben: Die 1000 Jahre beziehen sich auf das Bistum Bamberg, denn die eigentliche Stadt hat noch ein bisschen mehr auf dem Buckel. Doch wenn es etwas zu feiern gibt, sollte man es mit den Jahreszahlen nicht so genau nehmen. Fest steht: Bamberg ist eine Reise wert. So hat es sich die Zeit nicht nehmen lassen, anlässlich des Jubiläums einen großen Artikel zu verfassen. Dort ist unter anderem von einer spektakulären Ausstellung die Rede. So wurden wertvolle Exponate des bamberger Domschatzes aus der Landeshauptstadt München ausgeliehen und werden – sozusagen an den Originalschauplätzen- gezeigt. So lesen wir auf der Webseite der Stadt:
Zu den Leihgegenständen gehören:
- das Evangeliar Ottos III.
- das Sakramentar Heinrich II.
- ein Evangeliar aus dem 9. Jahrhundert
- das dem Bamberger Domschatz zugerechnete Relief "Thronender Christus mit den heiligen Petrus und Paulus" (Elfenbein, 11. Jahrhundert)
- eine Taufschale (1100 bis 1130, Elfenbein, Kupfer)
- eine Agnus-Dei-Kapsel mit gravierter Darstellung des Agnus Dei, umgeben von der Muttergottes und acht Heiligen (1470, Silber graviert)
- ein Flügelretabel (um 1480),
- ein Reichsguldiner (1660, Silber)
- ein rundes Vesperbild (um 1400)
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Den dem Domschatz zugeordneten sog. "Kasten der Hl. Kunigunde" (um 1000, Eichenholz mit mammut(?)-Elfenbein, Bronze, vergoldet) haben die Leiterin des Bayerischen Nationalmuseums, Dr. Renate Eikelmann, Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber und Kunstminister Dr. Thomas Goppel in einem abschließenden Gespräch zur Reise nach Bamberg freigegeben. Damit ist der Domschatz in Bamberg, was die aus staatlichen Besitz nachgefragten Exponate anbelangt, nahezu komplett für die Ausstellung zur Verfügung gestellt.
Doch auch ohne diese Highlights ist die Stadt sehenswert. So schreibt die Zeit:
Keine andere altdeutsche Stadt ist so von Gärten und Grün durchsetzt wie Bamberg: bäuerliche Hausgärtlein mit Staketenzäunen, verborgene Parks hinter Sandsteinmauern und Rokokoportalen, Kreuzgänge wie jenes blühende Geviert des Karmelitenklosters, einer der friedvollsten Bamberger Rückzugsorte.
Also nichts wie auf nach Bamberg.
Danke für den Hinweis, ich schätze wir werden auf unserer Wanderung, die am Samstag an der thüringischen Grenze beginnt, so Ende Mai, Anfang Juni auch nach Bamberg kommen
Danke für den Kommentar. Würde mich natürlich sehr über einen Bericht freuen ….