Berlin: Chaos bei der S-Bahn
21.Juli.2009 admin
© bowena
Wer in Berlin lebt, der ist natürlich auf dem neuesten Stand. Und weiß damit, dass die innerstädtische S-Bahn-Linie bis auf weiteres ausgesetzt ist, dass die S1 nur noch im 20-Minuten-Takt fährt und dass es jede Menge U-Bahnen und Busse gibt, mit denen sich die Querelen des Nahverkehrs zumindest ein wenig mildern lassen.
Doch wie sieht es mit den zahlreichen Berlin-Touristen aus? Wer aus dem Inland kommt, der kann zumindest die Ansagen verstehen oder einen der rar gesähten Notfahrpläne lesen. Ausländer indes sind angeschmiert:
Die Hinweisschilder über die Einschränkungen der S-Bahnen sind lediglich auf Deutsch geschrieben; über Ausweichmöglichkeiten klären Durchsagen an den Bahnhöfen zwar auf, aber eben auch nur auf Deutsch. "Ich verstehe nicht, was hier los ist", erklärt etwa die Spanierin Beatriz. Sie wolle vom Alexanderplatz zur Friedrichstraße, aber der Bahn-Mitarbeiter, den sie angesprochen habe, habe ihr noch nicht einmal auf Englisch den Weg erklären können.
Das berichtet der Focus auf seiner Internetseite und wohlgemerkt: wir sprechen über unser aller Hauptstadt und eines der attraktivsten Reiseziele der Welt. Wir sprechen über die Stadt, in der bald die Leichtathletik-WM stattfindet. Und auch, wenn die S-Bahn-Intervalle immer noch besser sind als in den meisten anderen Städten: wenigstens ein paar Informationen auf Englisch könnte man erwarten. Wenn schon die Züge nicht regulär fahren …
Oh man, manche Leute denken nicht nach und dann passiert so ein Chaos.
Schon lange hatten wir einen Familieurlaub in Berlin geplant und von Freunden wurde uns das City Guesthouse Pension Berlin – http://www.pension-guesthouse-berlin.de – empfohlen. Das Haus befindet sich in einem sehr gepflegtem Berliner Altbauhaus aus der Gründerzeit. Die nächste U&S-Bahnstation lag nur ein paar hundert Meter entfernt. Mit der Linie U2 waren wir in wenigen Minuten im historischen Zentrum Berlins. Das Personal ist angenehm freundlich.