Berlin-Kreuzberg: Sehenswert und oft verkannt

22.Mai.2007 admin
Berlin-Kreuzberg: Sehenswert und oft verkannt

Eigentlich wollte ich auch mal wieder den Blick heben und über ein exotisches Reiseziel berichten. Doch nachdem ich in der Zeit auf das Themenfeature zu Berlin-Kreuzberg gestossen bin, muss dann doch auf diesen ungemein lebenswerten Stadtteil hinweisen.

In aller Regel findet Kreuzberg ja lediglich dann mediale Erwähnung, wenn es um die Krawalle am 1. Mai oder um soziale Probleme wie Arbeitslosigkeit, Jugendgewalt und Drogen geht. Doch hat der Stadtteil im Zentrum Berlins eine Menge mehr zu bieten.

Zugegeben: Klassische Sehenswürdigkeiten sind lediglich das Jüdische Museum, der Gropiusbau und vielleicht noch die Überreste des Hause Methfesselstraße, in der Konrad Zuse den ersten Computer der Welt zusammenschraubte. Doch in Kreuzberg macht´s die Mischung – an Menschen, an Lokalen, an Läden und an Kiezen.

Wie in kaum einem anderem Stadtteil, sei es in Berlin oder anderswo findet sich hier ein nebeneinander von türkischstämmigen Kreuzberger, Altlinken, Yuppies, Studierenden, Szenegänger usw. Eckkneipen liegen neben Edelrestaurants, Kioske neben aufstrebenden Modelabels und hippe Plattenläden liegen neben altbackenden Blumengeschäften.

Für einen Erstkontakt mit Kreuzberg sollte man sich die folgende Kieze (Viertel) nicht nehmen lassen:

Den Bergmannkiez/Chamissokiez (zum shoppen und Cafetrinken), die Oranienstraße (nicht zuletzt, weil es sich hier um eine der bekanntesten Straßen Berlins handelt) und zuletzt die aufstrebende Gegend um die Schlesische Straße, die insbesondere durch das neu erwachte Nachtleben empfehlenswert ist.

Literarisch wurde Kreuzberg ja bereits durch Sven Regeners "Herr Lehmann" ein denkmal gesetzt doch auch "Selam Berlin" von Yade Kara ist empfehlenswert.

Adressen finden sich im bereits zitierten Artikel in der Zeit oder auch unter: Kreuzberg.de, Wrangelkiez.de oder Kreuzberger-Kiez.de.


Hinterlasse eine Antwort



Impressum