Bern zeigt touristische Schattenseiten

27.März.2009 admin
Bern zeigt touristische Schattenseiten
© Fr Antunes

Ein bissschen schmunzeln musste ich angesichts der Meldung ja schon. Da möchte ausgerechnet Die schweizerische Hauptstadt Bern neue touristische Pfade betreten und hat es sich zum Ziel gemacht, lieber ein authentisches als ein rein auf Sehenswürdigkeiten ausgerichtetes Bild der Stadt zu zeigen. Soweit der Artikel bei 20min.ch, wo es heißt:

Neben altbekannten Berner Sehenswürdigkeiten wie Zytglogge oder Bärengraben stehen bei neuen Bustouren auch die beiden Hochhaussiedlungen Tscharnergut und Gäbelbach im Westen der Stadt auf dem Programm. Sie gelten als Problemquartiere. Die Wohnungen sind günstig, bewohnt werden sie vor allem von Ausländern. Ab April sollen Touristen auf einer 90-minütigen Fahrt die grauen Wohnblöcke bestaunen können.

Kostenpunkt für diese Exkursion der skurrilen Art: 33 Schweizer Franken, was ja durchaus okay ist, würde das Geld denn dann für eine Stärkung der Problemviertel eingesetzt.

Doch ob dieses Konzept wirklich Erfolg haben kann? Ich bin da eher skeptisch, denn zum einen dürfte so ziemlich jeder andere Besucher deutlich schlimmere Bilder tagtäglich sehen. Was in der Schweiz "Ghetto" genannt wird, entspricht in den meisten anderen Staaten einfach mal dem Mittelstand. Und darüber hinaus fahren Touristen doch eher nach Bern, um die Altstadt zu bewundern und nicht, um denselben Beton zu sehen wie in ihrer Heimatstadt – nur ein bisschen besser renoviert… Insofern eine Idee, die generell Sinn macht aber vermutlich nicht in Bern.


One Response to “Bern zeigt touristische Schattenseiten”

  1. Ich wollte nur einmal den Service von http://www.weg-24.de bekannt geben, ich hier wirklich einen sehr guten Service erfahren habe.

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