Billigflüge: Fliegen ok – Hotline o jeh
27.September.2006 admin
Das Fliegen mit den Billigfluglinien ist tatsächlich preisgünstig, daran zweifelt niemand. Was aber, wenn man mit seiner Fluglinie in Kontakt treten muss, wichtige Fragen hat, auf die schnell Antwort gebraucht wird?
Die Verbraucherzentrale Brandenburg hat die Hotlines der Billigflug-Gesellschaften getestet und ist zu teuren Ergebnissen gekommen.
Darüber berichtet das Hamburger Abendblatt:
Eine für ihn ärgerliche Erfahrung mit einer billigflieger-Hotline musste ein HLX-Passagier aus Hamburg machen: Er wählte eine Service-Nummer, für die laut seinen Unterlagen bei Anrufen aus dem deutschen Festnetz 12 Cent pro Minute fällig werden sollten. Am anderen Ende der Leitung hieß es, die Nummer sei nicht mehr gültig, der Fluggast wurde an eine andere verwiesen – für 99 Cent pro Minute. Dort erfuhr er jedoch, der anruf schlage mit 1,48 Euro für jede Minute zu Buche.Ähnlich tief müssen Ratsuchende bei anderen Billigfliegern in die Tasche greifen: Bei Germanwings etwa sind laut der Webseite des Unternehmens 99 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz fällig. Anrufe bei der Buchungszentrale von Ryanair kosten 62 Cent pro Minute. Treten technische Probleme bei der Internetbuchung auf, müssen für jede Minute sogar 1,86 Euro berappt werden. Bei Easyjet kosten Fragen zur Buchung oder "geringfügige" Änderungswünsche lediglich 12 Cent pro Minute. Für Buchungen und Umbuchungen wird aber bereits ein Euro fällig. Treten bei der Internetbuchung technische Probleme auf, schlägt ein Anruf mit 1,50 Euro pro Minute zu Buche.
Die Verbraucherschützer raten dringend dazu, wenn irgend möglich das Internet zu nutzen, um mit einer Billigfluglinie in Kontakt zu treten. Das ist bei allen Fluggesellschaften möglich.
Nützt ja nichts, wenn man einen preiswerten Flug gefischt hat, der durch die Telefonkosten dann doch wieder deutlich teuer wird.
Mir egal was man so berichtet, ich fliege weiter billig.