Bolivien wirbt mit Che Guevara
13.Juni.2007 admin
Ein jeder, der schon einmal Urlaub auf Kuba gemacht hat, wird die Allgegenwärtigkeit des Che oder auch Ernesto "Che" Guevara", wie der Arzt und Freiheitskämpfer mit vollem Namen hieß, gemacht haben. Doch die wenigsten wissen, dass der "Che" seine letzten Tage in Bolivien verbrachte und dort im Jahr 1967 von Soldaten erschossen wurde.
Das soll sich nach dem Willen des bolivianischen Tourismusministeriums künftig ändern:
Die bolivianische Regierung will das touristische Angebot rund um die Erinnerung an den argentinischen Revolutionär Ernesto "Che" Guevara (1928-1967) in Hinblick auf dessen 40. Todestag massiv erweitern., wie die Kleine Zeitung schreibt.
Insbesondere die Region um Vallegrande soll infrastrukturell ausgebaut werden, denn schließlich wurden dort die sterblichen Überreste Guevaras gefunden:
Das Tourismus-Projekt, das auch den Ausbau einer "Che-Route", auf der sich der Revolutionär in Bolivien bewegte, vorsieht, wird von der bolivianischen Regierung gemeinsam mit Kuba und Venezuela finanziert.
Für all diejenigen, die mit Revolutionsromantik weniger anfangen können, sei aber erwähnt, dass Bolivien eine Menge mehr zu bieten hat. Benannt nach dem Befreier Simón Bolívar kontrastieren hier die kühlen Höhen der Anden mit dem tropischen Tiefland. La Paz ist die höchst gelegenen Großstadt der Welt und thront auf 3.606 Metern. Doch drei Viertel des Landes sind nachwievor von Urwald bedeckt, der es durchaus wert ist, entdeckt zu werden.
Mehr Infos finden sich im Bolivien Info Centro oder auch bei Viventura.