Brände in Griechenland: Kein Schaden für den Tourismus
3.September.2007 admin
Nachdem die Brände in Griechenland nun glücklicherweise gelöscht wurden, hat die griechische Regierung eine Bestandsaufnahme vorgenommen. Und glaubt man einem Artikel im Spiegel, so hatten die verheerenden Feuer keinerlei Auswirkungen auf den Tourismus:
Massen-Stornierungen blieben aus, Kreuzfahrtschiffe legen wieder an: Laut der griechischen Tourismusministerin hat die Waldbrandkatastrophe dem Tourismus keine schlimmeren Schäden zugefügt
Diese durchaus positive Einschätzung liegt zum einen daran, dass die Ruinen des antiken Olympia von den Flammen verschont blieben, zum anderen aber auch daran, dass die Haupttourismusregionen wie die Inseln Kreta, Rhodos oder Korfu nicht beeinträchtigt waren.
Doch ungeachtet der Beschwichtigung seitens der regierung haben die Tourismusbetreiber auf dem Peleponnes wenig Grund zur Freude. An den antiken Kultstätten von Mykene, Korinth und eben auch Olympia ist die Saison in diesem Jahr zu Ende, wie es ebenfalls in einem Spiegel-Artikel heißt.
Man kann nur hoffen, dass sich diese Region schnell von der Naturkatastrophe erholt, denn der Peleponnes ist eine der reizvollsten Gegenden, die Europa zu bieten hat.
30.000 Euro für Opfer der Waldbrände in Griechenland
Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt Griechisch-Orthodoxe Kirche
Stuttgart, 3. September 2007. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat 30.000 Euro für die Opfer der Waldbrände in Griechenland bereitgestellt. Die verheerenden Flammen haben Tausende Menschen an den Rand ihrer Existenz gebracht und auch in Deutschland große Betroffenheit ausgelöst. „Wir nehmen großen Anteil am Schicksal der Menschen, die Angehörige, Freunde und ihr Zuhause verloren haben“, erklärte die Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe, Cornelia Füllkrug-Weitzel.
Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt mit ihren Mitteln die Griechisch-Orthodoxe Kirche, die sich über ihre Gemeinden vor Ort um besonders Bedürftige kümmert. Geplant sind vor allem Nothilfemaßnahmen wie die Verteilung von Hygieneartikeln und Lebensmitteln, aber auch Unterstützung bei der Reparatur beschädigter Häuser.
„Wir versichern allen Opfern der Waldbrände unseres Gebetes und unserer Solidarität“, so Füllkrug-Weitzel. Die unmittelbare Bedrohung durch das Feuer ist inzwischen weitgehend gebannt. Doch die Schäden, die die Flammen angerichtet haben, sind beträchtlich. 64 Menschen kamen im Feuer um. Mehr als 110 Dörfer sind vollständig oder teilweise zerstört. 4,5 Millionen Olivenbäume wurden vernichtet.
Für die Hilfsmaßnahmen in Griechenland bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden.
Online Spenden: http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/griechenland
Spendenkonto: Diakonie Katastrophenhilfe, Kennwort „Griechenland“, Konto 502 707,
Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70