Capri: Taxifahren ist Ehrensache
19.August.2008 admin
© Flynnwynn
"Wenn in Capri die rote Sonne im Meer versinkt …" – so der Refrain eines unvergesslichen Schlagers. Doch möchte ich einfach mal nachhaken: Was ist denn dann? Eine mögliche Antwort liefert uns ein Artikel in der FAZ, in dem die italienische Insel mal abseits von blauer Grotte und Jetset beleuchtet wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Taxikultur, die es an Individualität und Unverwechselbarkeit durchaus mit London oder New York aufnehmen kann:
30 Cabrios und Landaulets des Typs Fiat Marea mit um 70 Zentimeter verlängertem Radstand bilden heute das stilsichere Rückgrat der insularen Taxiflotte.
Der Marea stammt noch aus den goldenen 60er Jahren, doch auch die modernen Autos wurden zu Cabrios umgebaut. Dazu kommt die Lackierung, die oftmals bonbonfarben ausfällt und zu einem echten Markenzeichen der insularen Automobilkultur wurde:
Handliche Fiat-Modelle wurden zu Cabrios umgebaut, in Bonbonfarben lackiert und mit Korbsitzen sowie Sonnendächern ausgestattet. Fiat 500, 600 und 600 Multipla gehörten damals zum Rohmaterial für diese Mischung aus Strandwagen und Taxi.
So macht der Begriff Galápagos dieser Taxi-Cabrios durchaus Sinn, denn an keinem anderen Ort lassen sich solch schöne Exoten bewundern.
Schön und mondän die Taxis auf Capri. Die 3-rädrigen APE Taxis der Nachbarinsel Ischia sind aber auch ganz nett und oft liebevoll von Ihren Besitzern verziert.