Dedza / Malawi: Zu Gast im Töpferparadies
2.Oktober.2007 admin
Wie die regelmäßigen LeserInnen dieses Weblogs sicherlich bereits wissen, bin ich momentan in Malawi unterwegs. Vor ein paar Tagen führte uns unsere Reise nach dedza, eine verschlafene Stadt unweit der Grenze zu Mosambik.
Man fragt sich nun: Warum fährt man ausgerechnet in eine gerade einmal 20.000 Einwohner-Stadt, wenn man doch in der Hauptstadt wohnt? Der Grund liegt in der einmaligen Töpferware, die Dedza weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt gemacht hat.
Ein riesige Töpferei mit mehreren hundert Angestellten bietet neben dem obligatorischen Touristenkitsch auch wirklich einmalige Gläser, Schalen, Töpfe und was sonst noch so alles aus Ton hergestellt werden kann.
Interessanterweise haben wir die Töpferware aus Dedza in nahezu jedem Restaurant auf unserer Reise wieder getroffen und wer in einem afrikanischen Restaurant zu Gast ist, sollte sich einmal die Mühe machen und auf die Rückseite seines Tellers schauen.
Vielleicht findet sich dort ja auch ein "Dedza / Malawi" Aufdruck.