Der Adler ist gelandet – trotz Sicherheitsvorkehrungen

14.Februar.2006 admin
BlogPicture

Es gibt einen Unterschied zwischen den Worten "Terrorist" und "Tourist" – dafür muss man kein Sprachwissenschaftler sein. Das weiß man auch so. Doch offenbar scheinen die Grenzen zwischen diesen beiden Personengruppen fließend zu sein, wenn man sich die Sicherheitsvorkehrungen bei Flügen in die USA anschaut. Klar, nach dem 11. September müssen die Staaten auf der Hut sein. Trotzdem: bei den ganzen Sicherheitsmaßnahmen, fühlt man sich doch recht – wie soll ich sagen – unsicher. Es kommt mir so vor, als ob am Flughafen grundsätzlich jeder verdächtig ist. Das fängt schon am Ticketschalter an. Ein Mann im grauen anzug stellt Fragen in alter Verhör-Manier: Wer hat wann ihre Sachen gepackt? Wo war ihr Koffer in den letzten 3 Stunden? – obwohl ich weißgott nichts angestellt habe, fühlte ich mich schon durch die bloße Anwesenheit dieses Herren schuldig. Es folgten sieben (!) weitere Kontrollen bis ich endlich US-Amerikanischen Boden betreten durfte. Danach erstmal ein Kaffee zur Beruhigung und prompt hat mir ein gewiefter trick-Betrüger meine Kreditkarte gestohlen, kopiert und zum Power-Shopping mißbraucht. Schaden: rund 1500 Dollar. Ich muss sagen, diese Sicherheitskontrollen haben wirklich was gebracht…

Weitere Infos zum Thema "Reisen in die USA" gibt es auch auf der Homepage der US-Botschaft: www.us-botschaft.deStefan Margenfeld (freischaffender Autor & Journalist). Erst kürzlich war Stefan für einige Wochen in den Vereinigten Staaten und hat sich das Land angeschaut.


Hinterlasse eine Antwort



Impressum