Die Icebar in Stockholm

4.Dezember.2005 admin

Das Nordic Sea Hotel liegt direkt neben dem Hauptbahnhof, dem City Air Terminal und dem Arlanda airport Express Terminal. Die Einrichtung ist inspiriert durch das Meer, ein 9000 Liter Aquarium schmückt die Lobby. Minimalistisches funktionales Design als Prinzip.

Jeder redet über das Wetter. Wir nicht. Wir reden über einen Ort, an dem ganzjährig Gewissheit darüber besteht, welche Temperatur herrscht. Zugegeben kleinräumig, aber immer kalt – jahreszeitlich unabhängig. Cordula Diehm über ein eiskaltes Vergnügen in Schwedens Hauptstadt: Die Icebar in StockholmEingeschenkt werden vor allem Wodka-Drinks. Von zehn Getränken auf der Karte ist nur einer ohne. Für 75 Kronen, rund acht Euro, wird nachgefüllt – bis das Glas schmilzt.

Die "Icebar" ist ganzjährig geöffnet, die Temperatur liegt konstant bei minus fünf Grad. Frieren muß trotzdem niemand, denn jeder Gast erhält am Eingang leihweise einen silbrig schimmernden Thermomantel mit Fellkapuze, dazu pelzige Fäustlinge. Dieser an einen Astronauten erinnernde Look sieht zwar albern aus, hält aber ungefähr eine Dreiviertelstunde warm. Dann sind die Wangen purpurrot gefärbt, die Füße halb gefroren und die Eisgläser halb geschmolzen – beste Zeit für einen Schichtwechsel, denn draußen stehen schon die nächsten an.

Wände und Lampen, Tresen und Stehtische sind komplett aus 20 Tonnen Eis gefertigt, sogar die Gläser, in denen die Drinks ausgeschenkt werden.


3 Responses to “Die Icebar in Stockholm”

  1. Neela

    Die Icebar ist einfach klasse…man muss es selber erleben man kann da nicht drüber reden…!!!

  2. Hobbefant

    sieht echt “cool” aus ;)

  3. Frank

    Ich war schonmal da und mir hat es total gut gefallen. Ich kann jedem raten sich im Vorfeld über Hotels zu informieren, weil die sind relativ knapp dort.

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