Dollarkurs ermöglicht Billigurlaub 2008

4.März.2008 admin
Dollarkurs ermöglicht Billigurlaub 2008

Kaum ein anderes Thema bewegt momentan so sehr die Gemüter wie der stetig ansteigende Eurokurs. 1,50 US-Dollar sind mittlerweile nötig, um einen Euro zu kaufen und glaubt man Prognosen, so wird sich diese Tendenz auch noch weiter verstärken. Des einen Freud ist das anderen Leid – ein Satz, der nicht nur für Exportwirtschaft sondern auch für den Tourismus gilt. Die "Welt" hat nun einen interessanten Artikel veröffentlicht, in dem aufgezeigt wird, wo sich Urlaub derzeit lohnt und wo es derzeit einfach zu teuer ist.

Klar, dass die USA mehr und mehr im Trend liegen und entsprechend senkten auch viele der großen Reiseanbieter wie Dertour und Neckermann ihre Preise:

Doch nicht nur Deutsche, die ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten fahren, profitieren von dem schwachen Dollar. "Auch Reisen in dollarabhängige Gebiete, also beispielsweise Mexiko, Lateinamerika und Südostasien oder in die Karibik sind preiswerter geworden", hat Karin Goldbeck von der Verbraucherzentrale Niedersachsen beobachtet. Denn nicht nur in Amerika werden die Rechnungen der Veranstalter mit Dollar beglichen: Gefragt ist die US-Devise zum Beispiel in der Karibik: Mit Ausnahme von Kuba sowie den französischen Übersee-Departements Guadeloupe und Martinique akzeptieren dort sämtliche Staaten den Greenback. In Asien ist der Dollar vor allem in China, und Vietnam sowie auf bali und den Malediven gern gesehen.

Andere Destinationen hingegen wurden in den Katalogen der großen Anbieter oftmals deutlich verteuert. Beispiele hierfür sind die Malediven und Thailand aber auch die afrikanischen Reiseziele, die Region um den Indischen Ozean und die Arabische Halbinsel, Kanada, Australien, Malta, Griechenland sowie die Türkei.


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