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Vereinigte Arabische Emirate
von wolfgang am 24.05.06


Das Fazit des Kurztrips an den Golf: In Bezug auf die Juhmeira-Hotels gibt es kein Haar in der suppe. Jedes Haus hat seinen eigenen Charakter und ist für jemand, der Wert auf einen Badeurlaub mit Sonnen-Garantie und exzellentem Service legt, sicher die erste Wahl.
Vor allem auch durch die Kombination der verschiedenen Häuser, wie sie jetzt z.B. auch TUI als Baukastensystem zu einem erschwinglichen Preis anbietet. Inzwischen gibt es aber auch eine Reihe von weiteren 5-Sterne-Hotels in Dubai, die einen Besuch wert sind. Aber die Serviceorientierung der Jumeirah-Mitarbeiter, die sich in vielen Details - von der Kinderbetreuung, über das Angebot am Strand bis zum gefalteten Schwan auf dem Bett - zeigt, ist längst nicht überall selbstverständlich.
Natürlich kümmert man sich um Teilnehmer einer Journalistenreise besonders (schließlich sollen die was Gutes schreiben). Aber auch Gespräche mit "ganz normalen" Urlaubern in den Hotels haben so gut wie keine Kritikpunkte an den Tag gebracht - alle genießen die Tage in Dubai und lassen sich verwöhnen. Die Treffen mit einer ganzen Reihe von Mitarbeitern der Hotelgruppe haben den Eindruck vermittelt, dass diese Freundlichkeit wirklich von Herzen kommt.

Menschen wie Doris Greif, seit 16 Jahren in dem Wüstenstaat und heute General Manager der Emirat Towers (ein Business-Hotel in der Stadt mit einer eigenen Frauenetage) bringen die Philosophie von Jumeirah "Stay different" durch ihr Auftreten sehr überzeugend rüber.
Beim Land selbst fällt meine Bilanz eher zwiespältig aus. Auf der einen Seite ist sicher diese Aufbruchstimmung und der Stolz auf das in den letzten Jahren Geschaffene, der aber schnell in Gigantomanie umschlagen kann. Immer nur "das Größte", "das Teuerste" oder "das Schönste" wirkt auf die Dauer schnell größenwahnsinnig. Man wartet förmlich darauf, dass die Blase platzt.
Spannend ist auch das Multikulti-Land Dubai (alleine bei Jumeirah arbeiten Menschen aus über 80 Ländern). Ohne die billigen Arbeitskräfte aus Pakistan, Indien oder den Philippinen wäre das Wirtschaftswunder nicht möglich gewesen. Dessen Schattenseite: Wer nicht mehr gebraucht wird oder unangenehm auffällt, kann sofort nach Hause gehen. Das autokratische Scheichs-Regime hält so auch die arbeitslosigkeit bei Null Prozent. Im deutschsprachigen Weblog Hallodubai gibt es auch dazu jede Menge Hintergrundinfos.

Ein Beispiel für die "Fürsorge" des Herrschers sind die rigiden Alkohol-Regeln. Dass es für Moslems weder Bier, Wein noch Schnaps gibt, lässt sich ja noch erklären. Aber das nichtmuslimische Ausländer beim Einkauf von Alkohol in speziell lizensierten Läden eine Genehmigung ihres Arbeitgebers vorlegen müssen, ist schon krass. Denn die wird nur erteilt, wenn ein bestimmtes Mindesteinkommen vorhanden ist. Und dann darf nur ein bestimmter Prozentsatz des Lohnes in Alkohol umgesetzt werden. Mit anderen Worten: Wer arm ist, darf sich in Dubai nicht besaufen.
Die Touristen braucht das nicht weiter zu stören: In den Hotels und Restaurants wird Alkohol ausgeschenkt und auch die traditionelle Wasserpfeife (Sisha) erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Gerade fällt mir noch die Werbung eines Immobilienentwicklers aus Dubai ins Auge. Die Holding, die auch im Hotelbereich engagiert ist, hat den Leitspruch: "Im Lauf der Zeit verwandeln wir Sand in Gold". Genau das passiert im Moment in dem Wüstenstaat am Golf.
Permalink: Dubai: Arme dürfen sich nicht besaufen
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Kommentar von:
Paolo Scholl
(26.05.06 21:33 Uhr)
Kommentar von:
Günter und Marion Wenzel
(27.07.06 2:02 Uhr)
Die VAE faszinieren uns schon sehr lange und nach jedem Bericht steigt mehr und mehr das Fernweh. Unseren Traum erfüllen wir uns jetzt im September 2006. Wir unternehmen eine 8-tägigen Rundreise durch (fast) alle Emirate, mit Wüstensafari im Geländewagen inkl. Picknick. Die Tour wurde uns von unserem Reisebüro Terminal33 ( http://www.terminal33.com
)wärmstens empfohlen und wenn die Mitarbeiter was empfehlen, dann steckt Qualität dahinter. Die Erfahrung haben wir bisher bei allen dort gebuchten Reisen gemacht.
)wärmstens empfohlen und wenn die Mitarbeiter was empfehlen, dann steckt Qualität dahinter. Die Erfahrung haben wir bisher bei allen dort gebuchten Reisen gemacht.
Kommentar von:
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Nachdem schon Autos und Notebooks von Bloggern getestet werden, entdeckt nun auch das Gastgewerbe diese Marketingmöglichkeit. So beschreibt Wolfgang im Reise-Weblog seine Erlebnisse mit der Jumeirah-Hotelgruppe und TUI in Dubai.
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Kommentar von:
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gebucht, ging total problemlos.