EM 2008 – viele Alternativen

29.April.2008 admin
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© Tine & Hagen Graf

Es ist schon verrückt. Da fährt man in sein Nachbarland, um einmal eine Fußball-europameisterschaft live zu erleben und dann kommen die Schweizer und Ã-sterreicher auf einmal mit hornussen, Fußhakln oder Steinstoßen. Richtig gelesen: Hier handelt es sich um traditionelle Sportarten der Alpenländer, die im Zuge des EM-Tourismus natürlich auch darauf hoffen, ein wenig populärer zu werden. Im Ausland, wohlgemerkt, denn glaubt man einem Artikel in der "Welt", so ist König Fußball keinesfalls die Nummer Eins in den Gastgeberländern:

Vielmehr haben traditionelle Wettkämpfe wie das Schwingen, Steinstoßen, Hornussen, Fußhakln oder Ranggeln riesige Fangemeinden und auch eine große Zahl von Aktiven. EM-Touristen sollten sich auf lokaler Ebene erkundigen, wo und wann sie einmal zuschauen können, wenn die Einheimischen ihre Idole anfeuern.

Auch, wenn ich die Einschätzung in dem Artikel nur bedingt teilen kann und angesichts gefüllter Fußball-Stadien bei Ligaspielen, Fernsehübertragungen während der Primetime und jeder Menge Sponsoring kaum glaube, dass das Fußhakeln mithält: Interessant ist es allemal.

Wer nun Lust bekommen hat, während, vor oder nach der EM ein wenig Sport der anderen Art zu erleben, der sei auf die Webseiten des Schweizer Schwingerverbandes oder auch des Hornusserverbandes hingewiesen. Dort wird dann auch erklärt, worum es bei den Sportarten genau geht …


One Response to “EM 2008 – viele Alternativen”

  1. Campingplätze im Umkreis zur EM 2008 in Österreich und der Schweiz sind leider auch schon ausgebucht.

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