Erdbeben: Business as Usual in der Dominikanischen Republik
19.Januar.2010 admin
Angesichts einer derartige Katastrophe von "business as usual" zu sprechen, fällt nicht leicht. Und doch trifft es genau das! Und zwar auf der Dominikanischen Republik, die bekanntlich auf derselben Insel liegt wie der Erdbeben -Staat Haiti. Mit dem Unterschied, dass die DomRep nur wenig von dem Erdbeben mitbekommen hat und zudem über ein deutlich weiter entwickelte Infrastruktur verfügt.
Und das schließt eben auch eine Menge Tourismus mit ein, der von dem Erdbeben nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Darauf weist auch die "Welt" hin und schreibt:
TUI-Gäste, die derzeit in der Dominikanischen Republik oder auf anderen Karibikinseln ihren Urlaub verbringen, sind laut Meldungen der örtlichen TUI-Reiseleiterorganisation unversehrt. Auch die touristische Infrastruktur in der Dominikanischen Republik ist nach ersten Erkenntnissen vollständig intakt, sodass Urlauber keine Leistungseinschränkungen erwarten müssen. Die TUI steht in ständigem Kontakt mit ihrer Reiseleiterorganisation in der Karibik sowie der zuständigen Behörden, die die Situation beobachten.
Selbiges gilt auch für die Reiseveranstalter Thomas Cook und Dertour sowie Alltours und Studiosus und auch die Flüge in und von der DomRep waren nicht betroffen und fanden/finden planmäßig statt.
Wohlgemerkt: das soll kein Trost, keine Beruhigung oder sonst etwas sein und ich frage mich auch, wie lange es dauert, bis die ersten Flüchtlinge aus Haiti in dem Urlaubsland DomRep eintreffen…. und spätestens dann wird auch der Sorglos-Vollkasko-Tourismus in dem Karibikstaat für eine Weile pausieren.