Erfurt – Landeshauptstadt mit Charme
24.Juli.2007 admin
Gerade in Mitteldeutschland gibt es eine Reihe Städte, die mit Martin Luther werben. Vielfach ist in diesem Zusammenhang sogar von Lutherstädten die Rede. Doch im Falle der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt, spielt Luther nur eine untergeordnete Rolle, obwohl der bekannte Reformator von 1501 bis 1505 an der Erfurter Universität studierte und noch bis 1511 dort lebte.
Natürlich sind auch heute noch Spuren Luthers zu sehen, so das bekannte Augustinerkloster oder auch das Luther-denkmal.
Doch sind es insbesondere die zahlreichen und zum Teil spektakulären Kirchen, die Erfurt so sehenswert machen. Glaubt man Wikipedia, so erhielt die Stadt im Mittelalter den Beinamen "Thüringisches Rom" und in der Tat sind in der rund 200.000 Einwohner großen Stadt bis heute 24 Kirchen aus der damaligen Zeit erhalten geblieben.
Hier sind vor allem der Dom und die Severikirche zu nennen, die unmittelbar nebeneinander auf dem Domberg stehen und durch eine 70 stufige Treppe zu erreichen sind. Die Glocke des Doms, die so genannte Gloriosa ist die größte freischwingende mittelalterliche Glocke Europas.
Überhaupt spielt das Mittelalter eine große Rolle in Erfurt. Neben Ägidienkirche und Predigerkirche besitzt die Stadt einen der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands. Die Krämerbrücke ist dabei besonders spektakulär, nicht zuletzt, weil sie komplett bebaut und bewohnt ist.
Weiterführende Informationen finden sich auf der Webseite Erfurt.de sowie bei Erfurt-Tourismus.de
Ich finder Erfurt ist – wieder – eine der schönsten Städte in den östlichen Bundesländer
Naja, ich finde Dresden doch schoener. Aber Erfurt ist auch net schlecht