Essen in Malawi oder: Maus am Stock meets Piri-Piri
4.Oktober.2007 admin
Andere Länder – andere Sitten – anderes Essen. Bis zum heutigen Tag verlief unser Malawi-Urlaub auf kulinarischem Terrain durchaus unspektakulär. Zugegeben: Süßkartoffel, unreife Mango (schmecken wie Kapern) oder gefülltes Hühnchen sind nicht so richtig alltäglich aber eben auch nicht so richtig exotisch.
Doch beim Besuch eines Marktes begegnete uns dann eine offensichtlich malawische Spezialität: Die Maus am stock. Richtig gelesen: Hier handelt es sich um Maus, die von manchen Menschen mit Haut und Haaren verspeist wird.
Wir haben einen Norweger getroffen, der behauptet, er habe bereits den Kopf einer solchen Maus gegessen (natürlich gebraten) und es habe durchaus gemundet. Nun, ja, ich würde ja gerne über meine Erfahrungen berichten, aber soweit ging meine Experimentierfreude dann doch nicht ….
Weniger experimentell, dafür aber umso schärfer ist der Malawische Exportschlager, die Peri-Peri oder auch Piri-Piri Soße. Diese Chilispezialität gibt es angeblich auch in Deutschland und ich kann sie nur wärmstens empfehlen. Doch Vorsicht: Es handelt sich um "real hot stuff".