Fahrschultourismus im Inland?
17.September.2008 admin
© Cpt.Hook
Ich musste zweimal, ja dreimal lesen, bevor ich überhaupt begriffen habe, dass der Artikel in der WAZ wirklich ernst gemeint ist. Führerscheintourismus im Inland: das macht doch keinen Sinn! Doch offensichtlich gibt es Menschen, die extra aufs Land ziehen, bzw. dort einen Wohnsitz anmelden, um in Ruhe ihre Fahrstunden herunterzureißen. Konkret geht es in dem Artikel um einen Mann aus Hamburg, der für seine Fahrausbildung die dörfliche Abgeschiedenheit vorgezogen habe
Das Ganze ist rechtlich einwandfrei und ohne weiteres machbar, wie nun das Hamburger Oberverwaltungsgericht entschied. Doch frage ich mich, worin der Vorteil besteht. Sobald der gute Mann mit dem Führerschein in der Tasche wieder gen Hamburg zieht, darf er sich auf ABC-Straße, Stresemannstraße oder Kieler Straße mit dem Stadtverkehr herumschlagen. Und ist dazu auch noch ungeübt.
Nein, einen wirklichen Trend kann ich hier beim besten Willen nicht erkennen. Und einen Sinn ehrlich gesagt auch nicht …