Für Jugendliche: 500 EUR Stipendium für vierwöchigen Urlaub
4.Januar.2007 admin
Mensch, jetzt gibt es die zis-Stiftung schon so lange – 2006 feierte sie 50-jähriges Jubiläum – und ich hab gerade eben erst von ihrer Existenz erfahren. Was man so alles nicht weiß…
Und wie stieß ich darauf? Über den Artikel Vier Wochen alleine im Ausland? im Kölner Stadtanzeiger, in dem Alina Janssen über ihre zis-Reise berichtet.
Das klang so spannend, da musste ich mich natürlich sofort umgooglen. Und Sie bzw. Ihre jugendlichen Kinder sollten diesen Artikel schnell lesen, denn am 15.02.2007 ist Anmeldeschluss für die diesjährigen zis-Stipendien.
Zis ist eine gemeinnützige Stiftung unter der Schirmherrschaft der deutschen Unesco-Kommission, die seit 1956 – seit über 30 Jahren untergebracht in und unterstützt von der Schule Schloss Salem – Stipendien zum Reisen an Jugendliche vergibt – bisher rund 1.500.
Es muss sich bei der Reise der Jugendlichen handeln um
eine eigenständige, mindestens vierwöchige Reise in ein fremdes Land. Dort bearbeiten sie ein selbst gewähltes Thema und müssen mit dem Stipendienbetrag (derzeit 500 Euro) die komplette Reise finanzieren. … Während und nach der Reise bearbeiten die Stipendiaten ein Thema und fertigen nach der Rückkehr einen Studienbericht an,
den sie auf dem alljährlich stattfindenden Stipendiaten-Wochenende in der Schule Schloss Salem vorstellen. Dort lernen sie auch die neuen Bewerber von zis kennen.
zis stellt nicht nur das Stipendium zur Verfügung sondern auch eine intensive Betreuung während der gesamten Projektphase.
Das zis-Konzept basiert darauf, dass durch die strikten zis-Bedingungen die Stipendiaten auf Kreativität und Gastfreundschaft angewiesen sind. Sie erleben ihr Reiseland viel intensiver und sind offener für neue Begegnungen und Erfahrungen. Sie kehren mit Eindrücken zurück, die im alltäglichen Leben oder bei touristisch angelegten Reisen nicht zu sammeln sind.Im Vordergrund von zis steht die Idee, mit offenen Augen auf andere Kulturen zuzugehen und durch die bearbeitung eines landestypischen Themas sich mit der anderen Kultur auseinanderzusetzen.
Ich finde das eine ganz großartige Initiative und wünschte, ich hätte sie schon gekannt, als ich selbst noch zur Zielgruppe gehörte. Um solch ein Stipendium hätte ich mich mit Sicherheit beworben. Außerdem lernt man dadurch noch viele andere Jugendliche kennen und dann ist das ja auch noch das Empfehlungsschreiben der deutschen Unesco-Kommission:
Sie stellt jedem Stipendiaten ein individuelles Empfehlungsschreiben aus, das – richtig eingesetzt – manche Tür öffnen kann.
Also Kids, ran den Füller: Land aussuchen, Thema ausdenken und rapido bei zis bewerben.
Alle zitate dieses Artikels entstammen der zis-Reisen-Website