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von Christoph Römer am 05.09.08

© Paraflyer
Der Grund ist 19 Kilometer lang und wird im Jahr 2018 fertig gestellt sein. Wenn alles glatt läuft natürlich. Doch nun haben sich Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und die dänische Transportministerin Carina Christensen im Rahmen eines Vertrags auf den Bau der Fehmarnbelt-Brücke geeinigt, die die Verbindung zwischen Hamburg und Kopenhagen um mindestens eine Stunde beschleunigen soll.
Das berichtet der Spiegel, zeigt aber auch die Schattenseiten dieses ehrgeizigen Bauvorhabens auf:
Während sich der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen auf wachsende Einnahmen in Tourismus und Handel freut, stößt das Projekt bei Anwohnern und Naturschützern auf unverminderte Kritik. Brückengegner rechnen mit Einbußen auf der Ferieninsel Fehmarn und dem Verlust von Arbeitsplätzen. Naturschützer sorgen sich um die Zugvogelschwärme, die den Fehmarnbelt als kürzeste Strecke für die Ostseeüberquerung nutzen. Außerdem sehen sie ein Schutzgebiet für Schweinswale in Gefahr.
Auch der nabu ist gegen das Projekt und hofft darauf, dass der Deutsche Bundestag und der Bundesrat doch noch ihre Genehmigung verweigern. Doch sind die Chancen für ein Scheitern vermutlich denkbar gering ....
Permalink: Fehmarnbelt: Brückenbau besiegelt
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