Ferienwohnung – sicher für Kinder?
16.Mai.2008 admin
© aj82
Es ist manchmal schon beängstigend, wie viele Aspekte vor Antritt einer Urlaubsreise beachtet werden müssen. Preis, Reiserücktrittsversicherung, Sichereres Auto, Hotelbestätigung – die Liste ließe sich beliebig und fast bis ins Unendliche erweitern. Ein Punkt wird aber offensichtlich nur selten bedacht: die kindersicherheit einer ferienwohnung.
Das Thema mag weit her geholt klingen, doch liegen Ferienwohnung insbesondere für Familien voll im Trend, was den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Berlin, und die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg dazu bewogen hat, unter der URL www.das-sichere-kind.de einen digitalen Leitfaden zu diesem Thema herauszugeben.
Schon im Vorfeld sollte beispielsweise abgeklärt werden, ob die Ferienwohnung an einer viel befahrenen Straße liegt, ob der Pool bewacht wird, ob die Wohnung auch an Regentagen groß genug ist etc.. Weiter heißt es in einer Vorab-Pressemitteilung:
Ein erster Rundgang durch die Ferienwohnung offenbart schnell die riskanten Ecken. Zum Beispiel: – Chemikalien: Ameisenköder und Fliegenbänder, Spül- und Putzmittel sollten so gelagert sein, dass Kleinkinder sie nicht erreichen können. – Giftige und stachelige Pflanzen gehören nicht in die Reichweite von Kinderhänden. – Scharfe Ecken und Kanten (Tische, Heizkörper, Fensterbänke) lassen sich auch mit Decken und Handtüchern entschärfen. – Truhen und Kisten mit Deckeln müssen gut verschlossen sein oder sollten weggeräumt werden.
Sicherungen für Steckdosen, rutschfeste Matten oder Kantenschutz und Co. kann man dabei von zu Hause mitnehmen, denn im Ausland ist es oftmals schwierig, diese Gegenstände zu finden. Sicher ist sicher.
Ich gehe davon aus, daß es besser ist mit Kindern den Urlaub im Hotel zu verbringen. Da sind meist die Sicherheitsstandards höher. Private Anbieter einer Ferienwohnung agieren da aus Kostengründen nicht so professionel.
Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Betreiber der privaten Unterkünfte gar nicht daran denken und das eher den Elter überlassen. Gerade Dinge wie ein Steckdosenschutz kosten nur wenige Euro und sind einmalig. Wenn die jeweiligen Betreiber darauf aufmerksam gemacht würden, dann würden einige das sicherlich auch tun.