Frankfurt: Zeil ohne Weihnachtsmarkt

11.Juni.2008 admin
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© Dittmeyer

Es soll ja Menschen geben, die die Mainmetropole Frankfurt wegen ihres Weihnachtsmarktes besuchen. Doch auch, wenn wir momentan eher im Freibad schwitzen als an Glühweinstände zu denken, hat das Verkehrsdezernat unter der leitung von Lutz Sikorski (GRÜNE) tiefgreifende Änderungen beschlossen:

"Weihnachtsbuden wird es auf der Zeil nicht mehr geben. In diesem Jahr nicht und wohl auch in Zukunft nicht mehr." – das schreibt die FAZ und so werden rund 80 Schausteller und Budenbesitzer künftig heimatlos. Denn die Alternative – eine Standort am Mainufer – wurde schlichtweg abgelehnt. Doch genau dies ist nach Ansicht von Tomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus und Congress GmbH eine ideale Alternative:

Fedas Konzept sieht vor, die Stände rechts vom Eisernen Steg zu postieren, so dass die Buden an den "eigentlichen Markt" auf dem Römerberg angebunden sind. Schon allein durch das illuminierte Ufer, sagt Feda, sei dieser Standort "etwas Besonderes". Links vom Eisernen Steg wäre zudem Platz für die vielen Reisebusse der Touristen.

Es bleibt abzuwarten, wer in diesem Ringen die Oberhand gewinnt. Doch eines ist auf jeden Fall sicher: auch in diesem Jahr wird Frankfurt einen Weihnachtsmarkt erleben. Fragt sich nur, wo.


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