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USA
von Christoph Römer am 15.06.07

Als wir uns auf den Skywalk trauen, macht sich ein mulmiges Gefühl breit. All unserer lockeren Gegenstände entledigt, dafür aber mit Filzhüllen an den Füßen, stehen wir mit einem Schritt über dem Abgrund. Vom freien Fall trennt uns jetzt nur Glas, so dünn wie ein kleiner Finger lang ist. Die Dimensionen der wie ein Gemälde wirkenden rot-braunen Felsstrukturen kann das Auge nicht ermessen. Erst wenn man tief unten über dem Colorado River einen Hubschrauber entdeckt, wird einem die Höhe bewusst: das Flugobjekt erscheint nicht größer als eine Biene aus etwa drei Metern Entfernung.
Auf der Webseite Grand-Canyon.de erfahren wir dann auch eine Menge über die Geschichte dieses Bauwerks und die Planungen für die Zukunft. Denn:
Am Anfang liegt der Grand Canyon Skywalk als nackte Konstruktion fest verankert auf dem Fels. Später soll um die beiden Zugänge ein zweigeschossiges Besucherzentrum mit Kino, Museum, Restaurants und Cafes, Konferenzräumen etc. errichtet werden.
Sicherlich ein exklusiver Ort, um eine Konferenz abzuhalten ...
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Wong
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Kommentar von:
Steffen
(27.06.07 21:11 Uhr)
Das Ganze riecht schon gewaltig nach Abzocke, zumal man dort nicht einmal Fotografieren darf. Da bevorzuge ich den menschenleeren und vor allem kostenlosen Toroweap am Nordrim des Grand Canyon. Der Ausblick bzw. Tiefblick auf den Colorado ist dort mindestens genauso atemberaubend.
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