Hurrikan Katrina – Die versunkene Pracht
21.September.2005 adminEin Themen-Special von GEO.de berichtet eindrucksvoll über die Naturkatastrophe von New Orleans und deren Folgen.
New Orleans hat in der Vergangenheit wirtschaftlich von seiner Nähe zum Wasser profitiert. Jetzt ist sie ihm zum Verhängnis geworden
Bilder aus der noch unversehrten Stadt am Mississippi machen deutlich, was amerika im Hurrikan "Katrina" verloren hat.
Lesen Sie hier ein Kommentar von einem anonymen GEO Leser…
Ich stimme zu, dass jedes hämische Fingerzeigen hier völlig unangebracht ist (wie meistens). Ich finde es jedoch erschreckend, dass ein Land wie die USA in Europa um Lebensmittel bitten muss.
Schlägt man die Tageszeitung auf könnte man zudem glauben, Bilder aus Schwarzafrika zu sehen und es wird – mit welcher Berechtigung auch immer- der Vorwurf des Rassismus erhoben. Das stimmt noch nachdenklicher und wird hoffentlich auch Thema zukünftiger Diskussionen sein.
Geradezu schockierend ist vor dem aktuellen Hintergrund der Artikel aus "Bild der Wissenschaft". In diesem wird New Orleans als Beispiel für viele ähnliche Deltaregionen behandelt, und es wird über Schäden Loesungsansaetze berichtet. Es scheinen viele Vorschläge an den üblichen Streitereien zwischen Politik, Wissenschaft, Industrie, Landwirtschaft usw. gescheitert zu sein. Einige Projekte mit deren Umsetzung begonnen worden war, kamen zu spät. Wie effektiv sie gewesen wären, kann niemand sagen, und niemand kann die Folgen eines Eingriff in ein so komplexes System mit 100%er Sicherheit vorhersagen. Trotzdem ist untätiges Warten auf den schlimmsten Fall fatal.
Hoffentlich ist diese Katastrophe allen eine Lehre. Nicht nur die USA gehen sorglos mit der Natur um, alle Nationen sind durch Umweltschäden bedroht und wir können nur hoffen, dass wir endlich klüger und vernünftiger werden. Niemandem steht es zu, das betroffene Land anzuklagen, aber alle können aus dem, was geschehen ist, lernen.
Nicht nur in den Flussdeltas, von denen vielen ein ähnliches, vielleicht immer noch vermeidbares Schicksal droht wie dem Missisipidelta, auch in anderen Gegenden sind Menschenleben in Gefahr.
…hätte ich nicht besser formulieren können!