Japan: Okinawa und Miyako
21.August.2008 admin
© rumpleteaser
Wer in Japan Urlaub macht, wird in aller Regel die Metropole Tokyo und vielleicht auch noch Kyoto besuchen. Doch die wenigsten Nicht-Japaner machen dabei Station auf den Pazifikinseln Okinawa oder Miyako. Warum eigentlich nicht? – handelt es sich bei beiden doch um wahre Paradiese, unmittelbar am Pazifik.
Die Aachener Zeitung hat die beschwerliche Reise unternommen und portraitiert beide Inseln im Rahmen eines lesenswerten Artikels. So erfahren wir beispielsweise, dass allein sechs Millionen Japaner jährlich auf den beiden Inseln zu Gast sind und dass die jährliche Durchschnittstemperatur bei satten 23 Grad liegt. So lässt es sich aushalten, was sich auch in der Mentalität niederschlägt:
In Japan gilt Okinawa nicht nur wegen des Klimas als Trauminsel – es ist auch die unverkrampfte Art der Einheimischen, die die Japaner begeistert. Die Umgangsformen sind lockerer als im Rest des Landes, es wird viel gelacht. Keiner muss auf die Minute pünktlich sein, und einen Strengen Dresscode wie in Tokio oder Osaka gibt es nicht: Statt Anzug und Krawatte werden kurzärmelige und bunte Hemden getragen – ganz wie auf Hawaii.
Das Tolle ist aber, dass ab diesem Jahr auch mehrere deutsche Reiseveranstalter Okinawa ins Angebot aufgenommen haben. Unter anderem sind das Dertour, FTI, Thomas Cook Reisen, Ameropa, Bavaria Fernreisen und JALpak. Die Flüge führen dabei stets über Tokio.
Ich selber bin schon in Japan gewesen, habe es aber aus Zeitgründen nicht mehr geschafft, nach Okinawa zu fahren.
Das bereue ich sehr. es soll wirklich traumhaft schön sein dort. Obwohl ich von Japanern gehört habe, dass selbst sie oft noch nie dort waren, weil es verhältnismäßig sehr teuer ist.