Kambodscha: jenseits von Angkor Wat
2.April.2009 admin
© tylerdurden1
Kambodscha wird zumindest im Bereich Tourismus gerne mit den Tempelanlagen von Angkor Wat gleichgesetzt. Da ist gewiss einiges dran, doch hat sich in den letzten Jahren auch in dessen Umland ein reges touristisches Leben entwickelt. Grund genug für die FAZ, der Region eine umfangreiches Features zu widmen.
So erfahren wir, dass man sich am Eingang der Tempelanlagen für einen US-Dollar gemeinsam mit den in traditionelle Kostüme gehüllten Schönheiten der Region fotografieren lassen kann, dass man für denselben Preis aber auch Holzflöten erhält und das die Anreise neben Tuk-Tuk oder Bus auch mit dem Elefanten erfolgen kann. Aha!
Interessanter ist da schon, dass der Blick auch nach Siem Reap schweift. Die Provinzhauptstadt ist nur fünf Kilometer von den Tempelanlagen entfernt und hat sich mehr und mehr zu einer Ausgeh-Metropole entwickelt:
Sie bietet Backpackern, Kultur- wie Luxusreisenden gleichermaßen, was sie brauchen, vom Gästehaus bis zur Fünfsterneherberge reicht die Phalanx an der Airport Street. Doch wie in der Hauptstadt Phnom Penh macht sich in der Architektur das koloniale Erbe der Franzosen angenehm bemerkbar, das sich mit der zurückhaltenden Kultur der Khmer vermählt. Den besten Blick auf die Stadt, mehr noch auf Angkor Wat, bekommt, wer an der Straße zum Flughafen in die Gondel eines Heliumballons steigt. Für elf Dollar geht es fünfzehn Minuten nach oben, wir betrachten das untergegangene Reich der Khmer aus 200 Metern Höhe. Die Sache lohnt sich, gerade in der Dämmerung.
Kinos, Restaurant und zahlreiche Bars säumen die Straßen und manchwer vergisst angesichts dieser spannenden Stadt fast schon die Reise nach Angkor.
Mehr Informationen finden sich unter www.tourismcambodia.com und die -klimatisch- beste Reisezeit ist zwischen Oktober und Februar.
Klingt interessant, super Beitrag!