Künstliches Riff in Australien

31.Juli.2005 admin
BlogPicture

Letzte Woche hat die Australische Regierung ein Schlachtschiff versenkt! Was sich zunächst anhört wie ein Kriegsszenario ist in Wirklichkeit ein Super-Tourismus Idee. Der fast 40 Jahre alte und 133 Meter lange Zerstören der australischen Marine, die HMAS Brisbane, wurde vor der Küste von Queenslands spektakulär vor tausenden Schaulustigen versenkt. In 28 Meter tiefe soll das Schiff als künstliches Riff dienen und Taucher anziehen.

Schiffswracks ziehen auf der ganzen Welt Heerscharen von Tauchern an. Besonders im Mittelmeerraum an der afrikanischen Nordküste, in dem viele Wracks aus dem 2. Weltkrieg in leicht erreichbaren Tiefen liegen, ist Wracktauchen zu einem eigenen Tourismuszweig geworden. Und vor den amerikanischen Küste werden ausgemusterte lbohrplattformen versenkt und bilden so nicht nur für Taucher eine bizarre Unterwasserwelt, sondern auch für Fische einen Rückzugsraum.

Die australische Regierung rechnet mit jährlich 10.000 Tauchern und Einnahmen von 12,5 Mio Euro. Angesichts der Anziehungskraft, die Wracktauchen im Mittelmeer auslöst, halte ich die Zahlen für sehr realistisch und freue mich schon auf meinen nächsten Australien-Urlaub!

Glück Auf!

Raik Hoffmann wohnt in Dresden und ist in der Welt zuhause.


One Response to “Künstliches Riff in Australien”

  1. WoW ein künstliches Riff bestimmt interresant.

Hinterlasse eine Antwort



Impressum