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Erlebnisreisen
von Elke Fleing am 20.11.06


Alles, was ich dort hörte, klang ziemlich beeindruckend - und verlockend (und - für eine etwas ungeschickt durch den Wald stapfende Touristin wie mich - ein bisschen beruhigend: Auf der Insel gibt es keine Giftschlangen.) Abgesehen davon kann Dr. Dirksen einfach toll erzählen, schon deshalb war der Vortrag sehr hörens- und sehenswert.

Traumstände, ein idyllisches Städtchen mit etwa 4.000 Einwohnern, riesige Mangroven-Wälder (in der Regenzeit eher Mangroven-Sümpfe), Strandbars mit vielen Parties, fantastisch schöne Tauchreviere, die von 12 Tauchstationen aus erreichbar sind:
Kurz: Utila ist ein kleines Paradies für Tropen-Liebhaber.
Aber zurück zum Schutzprojekt Utila-Leguan

Das Zitat stammt von der Homepage des Schutzprojekts Utila-Leguan.
Seit 1994 bemühen sich die Zoologische Gesellschaft Frankfurt und die Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft gemeinsam um den Erhalt des bedrohten Utila-Schwarzleguans (Ctenosaura bakeri). Weitere internationale und auch honduranische Organisationen unterstützen das Projekt und mehr als 200 Volontäre halfen bisher bei der Arbeit vor Ort.
Ziele des Projektes ist Schutz und Erhalt des Utila-Schwarzleguans in seinem ebenfalls bedrohten Lebensraumes Mangrove. Dazu ist eine nachhaltige Entwicklung der Insel Utila, eines bei Sporttauchern bekannten Urlaubsortes, Voraussetzung. Die Sensibilisierung des Umweltbewusstseins bei der lokalen Bevölkerung durch Umwelterziehung und -Information trägt zur nachhaltigen Entwicklung der Insel bei.
Der Utila-Schwarzleguan entwickelte sich zu einem Symbol für den Schutz des wertvollen Mangroven-Ökosystems, welches in seiner ökologischen Bedeutung gegenüber Korallenriff und Regenwald sehr oft unterschätzt wird.
Seit 1998 ist die von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt errichtete "Leguan Zucht- & Forschungsstation Utila" ein Zentrum für Umweltbildung, ein Kommunikationszentrum für nachhaltigen Naturschutz und für die aufzucht von Leguanen zur Unterstützung der natürlichen Population und wissenschaftliche Forschung über die Biodiversität der honduranischen Karibikinseln. Der größte Teil der Arbeit wird von freiwilligen Helfern (Volontären) getragen, die für jeweils 4 bis 12 Wochen auf der Station leben.
Die Volontariate in der Station kosten nur sehr wenig Geld.
Wer also ein Faible für reptilien und die Tropen hat, wer in seinem Urlaub zusätzlich ein lohnenswertes Naturschutzprojekt unterstützen möchte und dabei quasi "nebenbei" eine Trauminsel und ihre Bewohner kennenlernen möchte, wer lieber etwas unternimmt in seinen Ferien statt sich nur am Strand auszuruhen, der ist hier sicher richtig.
Mehr Infos über Utila:
Wikipedia
About Utila.com - Die offizielle Homepage von Utila, Honduras
Ein Artikel zu den Tauchrevieren vor Utila
Ein Reisebericht
Und sogar Sprachreisen führen nach Utila. Lernen und helfen Sprachreisen
Permalink: Karibik?! Ja, auf eine Leguan-Schutzstation
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Wong
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