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Afrika
von Christoph Römer am 03.01.08

Nun hat sich die Gefahr, die von einem der beliebtesten Reiseziele Afrikas ausgeht, noch weiter verschärft, denn nach den Parlamentswahlen wird in Kenia scharf geschossen. So lesen wir bei Net-Tribune:
die jüngsten Unruhen nach der Präsidentschaftswahl haben dem florierenden Tourismusgeschäft einen herben Dämpfer versetzt - und das ausgerechnet zur Hauptreisezeit. «Die Läden sind geplündert, Autos und Häuser wurden in Brand gesetzt, Straßen wurden versperrt», berichtet der Polizeichef von Mombasa, Wilfred Mbithi.
Touristen, die vor Ort sind, trauen sich nicht mehr auf die Straße und kaum ein Geschäft hat mehr geöffnet. Seitens der Bundesregierung kam dann auch die Warnung, Einzelreisen ggf. aufzuschieben und bis zu einer generellen Reisewarnung, wie sie die USA oder großbritannien bereits ausgegeben haben, wird es vielleicht nicht mehr lange dauern.
Bedenkt man, dass die Wirtschaft des ostafrikanischen Landes jährlich 600 Millionen Euro aus dem Tourismus erhält, so kann man nur hoffen, dass bald wieder Ruhe einkehrt. Denn hat ein Staat erst einmal ein schlechtes Image, so können die Schäden jahrelang andauern ...
Permalink: Kenia: Tourismus leidet unter den Unruhen
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