Kulturtipp: Shirin Neshat

14.Oktober.2005 admin

Mit 17 Jahren ging sie aus dem Iran nach Kalifornien, um dort Kunst zu studieren. Das war 1974. Als Shirin Neshat 1990 ihr Heimatland wiedersah, war sie schockiert: Die islamische Revolution hatte die Gesellschaft völlig verändert.

Der besuch hatte Folgen: Sie begann, sich in ihren Arbeiten mit der Rolle der Frau im Islam, z. B. der Verschleierung, zu beschäftigen. Heute zählt die Wahl-New-Yorkerin mit ihren eindrücklichen Videoinstallationen, Filmen und Schwarz-Weiß-Fotografien zu den wichtigsten Künstlerinnen der Gegenwart. Der
Hamburger Bahnhof in Berlin zeigt vom 1. 10. bis 4. 12. neue Werke der Grenzgängerin zwischen Orient und Okzident.


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