L’Aquila: Abruzzen- Urlaub trotz Erdbeben?
7.April.2009 admin
© rkelland
Angesichts von mehr als 200 Toten und zahlreichen Verletzten sowie Obdachlosen, ist es fast schon zynisch, an Urlaub zu denken. Gerade in L´Aquila in den Abbruzen wurde das komplette historische Zentrum zerstört, was ebenfalls die berühmte Grabeskirche des Heiligen Bernhardin aus dem 16. Jahrhundert sowie die Kuppel der Barockkirche Sant'Agostino und die Basilika Santa Maria di Collemaggio miteinschließt.
Dennoch drängt sich die Frage auf, wie sicher denn nun ein Urlaub in Italien ist und ob gebuchte Reisen storniert werden können. Die "Bild" gibt eine Reihe von Antworten und zitiert zur Frage der Stornierung die Reiserechtsexpertin Dr. Uta Stenzel:
"Nur wer Urlaub in der betroffenen Region gebucht hat, kann seine Reise stornieren oder umbuchen – für andere Gegenden Italiens gilt das nicht. Wichtig ist, dass der Urlaub in den nächsten Tagen beginnen sollte und nicht erst in einigen Wochen, wenn die meisten Schäden wahrscheinlich behoben sind."
Es empfiehlt sich jedoch, gerade angesichts der Krise Solidarität zu zeigen und trotzdem zu fahren. Denn viele Menschen in der Region leben vom Tourismus und würden durch einen "Boykott" nur noch mehr geschädigt. Dazu kommt, dass das Risiko eines Erdbebens künftig auch nicht höher liegt als zuvor.
Ich kann dem nur zustimmen. Wer seinen Urlaub absagt schadet den Leuten nur noch mehr. Zu dem ist das Erdbebengebiet auf die Stadt L\’Aquila und die Dörfer östlich davon beschränkt. Wer nach Sulmona oder Avezzano fährt wird wenig von Schäden mitbekommen. Sich um einen Urlaub in Rom zu sorgen, wie ich es öfter gehört habe ist komplett unnötig. Siehe http://stadtbesichtigungen.de/