Lesbos: Nomen est Omen?
24.Juli.2008 admin
© jturn
Wenn eine Insel schon als Namensgeberin für eine Lebens- und Liebensform fungiert, dann nimmt es nicht wunder, dass auch der Tourismus namensgerecht geprägt ist. Sorry, dieser Satz klingt ein wenig geschraubt. Vereinfacht ausgedrückt: Bewohner der griechischen Insel Lesbos sind mit ihrer Klage gescheitert, Lesben zu verbieten, sich Lesben zu nennen. Damit bleibt der Lesben-Tourismus der Insel wohl erhalten. wie es der Tagesspiegel berichtet.
Der Vorhang zu und alle Fragen offen? Kann ich verstehen, denn nach meiner Einschätzung hat das eine doch wohl nichts mit dem anderen zu tun. Und wer soll einer weltweiten Community verbieten, sich Lesben oder wie auch immer zu nennen?
Das Urteil des Athener Gerichts ist nachvollziehbar und logisch. Doch auch bei einer anderen Entscheidung hätte sich meinem Dafürhalten in touristischer Hinsicht nicht viel geändert. Schließlich geht die Tradition auf die antike Sappho zurück und hat somit schon mehrer tausend Jahre auf dem Buckel.
Sehr schön