Libyen: Vom Schurkenstaat zum Urlaubsland
4.April.2007 admin
Es ist gerade erst ein paar Jahre her, da rangierte der nordafrikanische Staat Libyen in der Rangliste der so genannten "Schurkenstaaten" auf einem der vorderen Plätze. Seitdem scheint sich einiges getan zu haben, denn mittlerweile hat sich das Land durchaus als Reiseziel etablieren können. In der aktuellen "Zeit" findet sich ein spannender Reisebericht über das Land und die hauptstadt Tripolis. So erfahren wir dass Libyen nun auf Tourismus [stzt] und dafür in den kommenden Jahren 26 Milliarden Euro investieren [will]
Doch scheint man in dem Wüstenstaat durchaus Abstriche machen zu müssen. Denn:
Wer nach Tripolis reist, bleibt sich nicht selbst überlassen. Jede Gruppe muss von einem Zivilpolizisten eskortiert werden. Wer wie ich allein reist, erhält sein Visum nur auf Einladung einer Reiseagentur. Natürlich in Verbindung mit den Diensten eines Führers. Individualtourismus ist in Libyen ausdrücklich unerwünscht.
Mehrere dieser Touren finden sich beispielweise auf der Webseite von Guideboard, so auch eine Rundreise mit einer Karawane. Wer Näheres über das Land erfahren möchte, kann diese Infos bei Worldtavels.de erhalten. Neben Sitten und Gebräuchen sind hier auch Infos zu Impfungen, Visa, Zoll etc. zu finden.
Hallo,
schöner Beitrag zu Libyen. Ich habe selbst eine Website, die sich mit diesem Thema befasst und hoffe, dass ich nicht als Spam verschwinde
Informationen und Hinweise für Reisen in und nach Libyen stelle ich unter http://www.libyen.net bereit. Außerdem habe ich die Eindrücke meiner eigenen Libyenreisen hier beschrieben.
Grüße,
Fabian
Hallo, ich bin ebenfalls fest davon überzeugt, dass Libyen in den nächsten Jahren zu einem sehr interessanten Reiseziel werden wird.
Hallo,
wirklich ein guter, prägnanter Artikel.
Natürlich ist es nervig, ständig einen Aufpasser (vulgo: “Guide”;-)) um sich herum zu haben.
Man muss aber auch sehen, dass in der Vergangenheit zahlreiche prähistorische und antike Fundstücke durch Touristen ausser Landes gebracht werden, ein weiterer Grund, der immer angegeben wird, ist dass immer mehr “Offroader” den ultimativen Kick in der Wüste suchen und sich dabei den Hals brechen, das soll halt verhindert werden.
Viele Grüße aus Potsdam