Luxus am Himmel

12.Dezember.2005 admin
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Wie die Welt am Sonntag berichtet, bieten immer mehr Airlines Luxusplätze zu komfortablen Preisen an.

Anfang November feierten gleich zwei neue Fluggesellschaften auf einer der am stärksten frequentierten Langstrecken der Welt Premiere: Maxjet und Eos. Sie bieten zwischen London und New York ausschließlich Luxusplätze an – zu Preisen, die weit unter den Business-Class-Tarifen der großen Airlines liegen.

Da üblicherweise nur 50 Passagiere befördert werden, ist der Service individuell und hochklassig. Zudem sind die Flüge so gelegt, daß die Passagiere außerhalb der Spitzenzeiten in den USA landen, was die Wartezeiten bei der Paßkontrolle, Gepäckausgabe und Zoll idealerweise auf unter eine halbe Stunde verkürzt. Doch während die europäischen Airlines für ihre Business-Class-Jets auch die normalen Tarife der Geschäftsreiseklasse verlangen, versuchen die amerikanischen Neulinge, Luxus zu günstigen Preisen zu bieten, indem sie einen Teil des Billigflug-Modells wie Punkt-zu-Punkt-Verkehr und Internet-Vertrieb auf die Premium-Plätze übertragen. Eine Idee, die endlich Bewegung in einen erstarrten Markt bringt.

Ein Business-Class-Ticket ohne Vorausbuchung kostet ab London und zurück etwa 7500 Euro, die First-Class-Passage zahlen für den siebenstündigen Flug gar 10 800 Euro.
Außergewöhnlich sind auch die "Zugaben" wie echte Kaschmir-Decken, Porzellangeschirr und tragbare DVD-Spieler. Und mit rund 4250 Euro ist der Preis sogar etwa 3000 Euro günstiger als in der Business-Class üblich. Derzeit fliegt Eos nur einmal täglich von London-Stansted nach New York-JFK, ab Januar soll es zwei Verbindungen je Tag und Richtung geben.

Der Tester der "New York Times" jedenfalls war begeistert: "Eos hat einen besseren Bettsitz als alle anderen Airlines."


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