Mayen: Fledermaustourismus in der Eifel

9.April.2009 admin
Mayen: Fledermaustourismus in der Eifel
© cheesy42

Also: ich finde die Viecher ja eher gruselig und wenig anziehend. Doch vielleicht tue ich der Fledermaus ja Unrecht und habe zu viele Klischees im Kopf. Fest steht zumindest, dass es regionen gibt, die Fledermäuse durchaus touristisch nutzen. Die Rede ist in diesem Fall von der beschaulichen Eifelstadt Mayen, in der sich das Naturschutzgroßprojekt Mayener Grubenfeld findet. Im dortigen Wochenspiegel heißt es:

Bis zu 50 000 Fledermäuse nutzen das Grubenfeld und seine unterirdischen Höhlen zur Überwinterung. Bis zum Ende des Jahres soll die vollständige Sanierung abgeschlossen sein, denn Teile der Keller sind noch immer vom Einbruch bedroht. "Wir können aber bereits jetzt feststellen, dass die Population des Großen Mausohrs bereits angewachsen ist", bilanziert der Fachmann, der wie Mayens Oerbürgermeisterin Veronika Fischer mit dem Projekt auch Chancen für den "sanften" Tourismus in der Region sieht.

Klar, dass Fledermäuse nicht das Einzige sind, womit Mayen und die Region punkten können. Die Vulkaneifel ist eine abwechslungsreiche Landschaft mit viel, viel Wandermöglichkeiten. Dazu kommen geologisch spannende Seen und Maare. Mein Tipp ist der Laacher See doch auch Andernach am Rhein mit seiner 2.000-jährigen Geschichte ist eine Reise wert.


One Response to “Mayen: Fledermaustourismus in der Eifel”

  1. Ich weiß nicht woher das kommt, dass viele Fledermäuse gruselig sind. Ich finde diese Tierchen eigentlich ganz niedlich.
    Und ein Ausflug in die Eifel ist wirklich lohnenswert. Schon allein Maria Laach am Laacher See lohnt sich anzuschauen, die haben dort übrigens eine tolle Gärtnerei.

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