Michael Jackson und der Drogentourismus

15.Juli.2009 admin
Michael Jackson und der Drogentourismus
© jmerelo

Unter Drogentourismus verstehen wir ja in der Regel die cannabisch-jugendlichen Fahrten in die Niederlande und/oder Schweiz: Stichwort Coffeeshops. Doch offensichtlich gibt es in den USA noch ein "Drogenmekka" der anderen Art und das ist Florida. Was das mit Michael Jackson zu tun hat? Eine ganze Menge, zumindest, wenn man dem österreichischen "Standard" Glauben schenkt. Denn dort ist vom so genannten Pill Mill Tourismus die Rede, der vor allem in Südflorida stattfindet:

Sie finden sich versteckt in "strip malls", kleinen, wenig glamourösen Shoppingzentren, aber auch im hippen Miami Beach. Sie werden von Ärzten betrieben, die mit "pain management" (Schmerzmanagement) werben – und täglich dutzende Patienten sehen.

Der Arztbesuch kann hunderte Dollar kosten, doch den Patienten ist das egal. Verlassen sie doch die Praxis mit Rezepten für hochkarätige Schmerzmittel.

Südflorida ist die "Pill Mill"-(Pillenmühle-)Hauptstadt der USA. Hier werden Schmerzmittel wie Bonbons verteilt. Hier erhalten Patienten auch hochpotente Opiate. Die Erstvisite kostet meist 200 Dollar, jedes Folgerezept 100 Dollar.

Die Zahlen sind enorm und so haben allein die Ärzte im Landkreis Broward 6,5 Millionen Mal ein Schmerzmittel namens Oxycodone verschrieben. Und dieses "Zeug" wirkt ähnlich wie Morphium, kann also abhängig machen – angeblich auch Michael Jackson.

Doch verlassen wir dieses unschöne Thema, denn schließlich hat Florida noch eine Menge mehr und Erfreulicheres zu bieten. Ob die Keys, die Strände oder auch die berühmten Everglades -unter anderem bei Americanet lässt sich nachlesen, wie man einen gesunden Florida -Urlaub verbringt und das ganz ohne Drogen.


2 Responses to “Michael Jackson und der Drogentourismus”

  1. Naja, das wusste ich eigentlich nicht.Es gab schon mehrere Gerüchte über Michael, aber Drogentourismus…glaube ich nicht.

  2. Naja, das wusste ich eigentlich nicht. Es gab schon mehrere Gerüchte über Michael, aber Drogentourismus…glaube ich nicht.

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