Mitten in Deutschland: Das Eichsfeld
30.März.2007 admin
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mit dem Begriff "Eichsfeld" zunächst einmal nicht anzufangen wusste. Dabei liegt diese 1100-jährige Kulturlandschaft zwischen Hessen, Thüringen und Niedersachsen und damit mitten in Deutschland. "Wer dem Eichsfeld nie einen Besuch abstattet, versäumt in der Tat sehr viel" sagte einmal der bekannte Dichter Theodor Storm und in der Tat scheint die Region durchaus lohnenswert zu sein. Der Tagesspiegel widmet der Region einen überaus lesenswerten Artikel. Dort heißt es beispielsweise:
Breite Straßen und große Städte gibt es im Eichsfeld nicht. Zu seinen Vorzügen gehört eine ausgeprägte Geruhsamkeit.
Hört sich ja schonmal nach viel Erholung an. Weiter heißt es:
Eine der schönsten Städte in weitem Umkreis ist Duderstadt. Im Zentrum stehen gut erhaltene Fachwerkhäuser aus dem Mittelalter und der Renaissance, rund 600 insgesamt. Viele beeindrucken mit farbenfrohen Fassaden und aufwendigem Schnitzwerk. Die ehemaligen Besitzer haben sich nicht lumpen lassen: "Im 14. Jahrhundert war Duderstadt so groß wie Hamburg", erzählt Stadtführerin Hilde Forthmann. "Und je reicher man war, desto schöner dekorierte man sein Haus." Etliche Bürgerhäuser stehen in der Marktstraße, in der sich damals wie heute Gasthäuser und Hotels konzentrieren. "Hier wohnte Goethe", steht an einer Fassade – "damals das erste Haus am Platz", sagt Hilde Forthmann. Nicht weit entfernt ragt das Rathaus in den Himmel, das schon allein durch seine Dimensionen die frühere Bedeutung Duderstadts belegt.
Doch auch die Einhornhöhle bei Scharzfeld im Landkreis Osterode oder die Alternative Bärenpark in Worbis sind eine Reise wert. Nähere Informationen finden sich unter Eichsfeld.de.
Einen Vorteil hat die Region aber auf jeden Fall: Sie ist umweltfreundlich mit der Bahn erreichbar.