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USA
von Christoph Römer am 28.08.07

Zwei Jahre nach dem Hurrikan zeichnet die Aufbaubehörde ein Bild des Aufschwungs. Zwar fehlten im Großraum New Orleans weiterhin rund 100.000 Jobs, aber im gesamten Bundesstaat sei man bis auf drei Prozent an den Beschäftigungsstand vor dem Hurrikan herangerückt. Die Zahl von Mobilhäusern mit Obdachlosen sei von knapp 77.000 auf 43.000 gesunken. Auch die Tourismusbehörde strahlt: Die Zahl der Touristen betrage wieder 70 Prozent.
Und für Touristen hat New Orleans eine Menge zu bieten: Insbesondere das Vieux Carré oder auch French Quarter, wie es auf englisch heißt, vermittelt einen guten Eindruck des alten Amerikas, ebenso wie die Bourbon Street. Doch auch die alten Straßenbahnen, der Jackson Square oder die vielen Jazzkneipen sind ein großer Anziehungspunkt in der 270.000 Einwohner-Stadt.
Es ist nur zu hoffen, dass sich der Wiederaufbau nicht nur auf die touristisch wertvollen Gebiete bezieht, sondern auch die Wohngebiete der sozial schwächeren betrifft. Denn hier scheint noch einiges im Argen zu liegen. So lesen wir in dem Artikel:
Der Tourismus floriert wieder in New Orleans - ebenso die Kriminalität. Dort, wo die Mittelklasse wohnt und investiert, pulsiert das Leben. Dagegen gleicht das ehemalige Schwarzenviertel Lower Ninth Ward weitgehend einer Trümmerlandschaft.
Aktuelle Infos finden sich auf New Orleans Online.
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Wong
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Kommentar von:
Kerstin
(28.08.07 10:20 Uhr)
In seiner August-Ausgabe berichtet der National Geographic Deutschland, dass bereits ein mäßiger Sturm der Stärke zwei New Orleans wieder unter Wasser setzen würde. Während Millionen vor allen Dingen in den Aufbau der touristischen Infrastruktur investiert wurden, wurde bei der Verbesserung der Deiche nur mäßiges Engangement an den Tag gelegt und teilweise böse geschlampt. Das Fazit aus einer Katastrophe wie Katrina sollte doch wohl anders ausfallen. Als "Kind der Küste" ist mir diese Prioritätensetzung zumindest unverständlich...
Kommentar von:
Kerstin
(28.08.07 10:27 Uhr)
In seiner August-Ausgabe berichtet der National Geographic Deutschland, dass bereits ein mäßiger Sturm der Stärke zwei New Orleans wieder unter Wasser setzen würde. Während Millionen -vor allen Dingen in den Aufbau der touristischen Infrastruktur- investiert wurden, wurde bei der Verbesserung der Deiche nur mäßiges Engangement an den Tag gelegt und teilweise böse geschlampt. Das Fazit aus einer Katastrophe wie Katrina sollte doch wohl anders ausfallen. Als "Kind der Küste" ist mir diese Prioritätensetzung zumindest unverständlich...
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