New York entdeckt den Grabtourismus

31.August.2009 admin
New York entdeckt den Grabtourismus
© morrissey

Wenn es New York an einem nicht mangelt, dann sind es die Touristenattraktionen. Ob Brooklyn Bridge, Wall Street, Museum of Modern Arts oder Empire State Buildung, Freiheitsstatue und Chinatown – die Liste ist lang und wird nun um eine weitere Idee bereichert.

Denn was Paris mit dem Pere Lachaise und Wien mit dem Zentralfriedhof hat, soll nun auch im Big Apple die Touristen anlocken. Green-Wood in Brooklyn ist ein ebenso alter Friedhof und wie der Spiegel berichtet, liegen auch hier zahlreiche Prominente begraben. Dazu kommt:

Green-Wood ist nicht nur eine kulturhistorische Kostbarkeit, sondern ein seltener Geheimtipp – eine Oase des Friedens in New York. Wer sich einmal an den Gedanken gewöhnt hat, unter Toten zu wandeln, kehrt mit dem Picknickkorb zurück.

Der Friedhof ist gleich drei Mal so groß wie der Pariser Pere Lachaise und könnte schon im kommenden Jahr mit Kinoabenden, Ausstellungen oder Events locken.

Ob sich der gute Leonard Bernstein, Juwelier Charles Tiffany oder Samuel Morse deswegen in ihren Gräber herumdrehen? Ich vermute mal eher nicht, denn die Idee ist durchaus gut.


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