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Aktuell
von Christoph Römer am 17.08.07

Vereinfacht ausgedrückt könnte man diesen neuen Trend als simple Kneipentouren durchgehen lassen, doch scheinen mittlerweile alle Hemmungen wegzufallen:
Das Ziel der professionell geführten Sauftouren verrät schon die Übersetzung: Mit steigendem Alkoholpegel geht es für viele nur noch "kriechend" von Etablissement zu Etablissement. Was für die Teilnehmer aus Schweden, Kanada oder Italien ein mordsmäßiger Spaß ist, bedeutet für viele Barbesitzer neben einem guten Umsatz auch einigen Ärger: "Die Gruppen sind laut, pöbeln, kotzen und vertreiben die anderen netten Gäste", berichten die barkeeper des Clubs "Ostzone" in Mitte. Ab und zu komme es vor, dass Leute betrunken auf dem Klo liegen und einfach vergessen werden.
Gewiss: Manche Kneipen Berlins leben von den Pubcrawler, die gute Umsätze fast schon garantieren. Doch leidet auf der anderen Seite auch die Kneipenkultur und das gegenseitige Kennenlernen, denn in den Crawler-Kneipen finden sich nur in den seltensten Fällen auch einheimische Gäste.
Für alle Neugierigen: Eine Übersicht über die Berline Anbieter von Pub Crawl findet sich bei Fenster zu Hof.
Natürlich sind auch zahlreiche andere Städte von dieser neuen "Tradition" betroffen. Insbesondere Prag, Riga aber auch viele andere Städte bieten entsprechende Möglichkeiten, ob organisiert oder auf eigenen Faust.
Permalink: Pub-Crawling oder: Sauftourismus im Trend
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Wong
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Kommentar von:
Helge
(22.08.07 14:53 Uhr)
Grauenhafter Trend (und ungesund!) - da war mir die Bio-Pension (echtes Vollwertfrühstück!), in der ich zwei Wochen war, lieber ...
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