Rügen – Trend zu Elektrofahrrädern

7.Mai.2010 admin
Rügen â€
© Karin P.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich die Vorzüge dieser Idee noch nicht so ganz verstanden. Es geht um die Einführung der Elektro- Fahrräder auf der Ostseeinsel Rügen, die dem Nachrichtenmagazin Focus einen eigenen Artikel wert waren. Darin geht es um mehr und mehr Fahrrad- und Akku- Verleihstationen, die einen umweltfreundliche Möglichkeit bieten, die größte deutsche Insel zu erkunden.

Was ich nicht verstehe? Warum das Fahrrad überhaupt einen Motor braucht? Wäre es nicht anzudenken, allein mit Pedalkraft über die Insel zu radeln. Das ist noch umweltfreundlicher und zudem auch noch gesund. Und wohlgemerkt: wir sprechen ja nicht über das Hochgebirge oder Hindernisstrecken.

Mittlerweile bieten 34 Verleih- und Akku-Wechsel- Stationen die E- Fahrräder an – insgesamt sind es bereits 80 Fahrräder, die pro Tag rund 20 Euro kosten. Das ist natürlich günstiger als ein Mietwagen, dafür fehlt jedoch das Dach und in einem Mietwagen (der ja ebenfalls elektrisch betrieben werden könnte) finden immerhin vier Personen Platz.

Nun: ich will nicht unken, denn sofern auch der Strom für die Fahrräder aus umweltfreundlichen Quellen gewonnen wurde, handelt es sich sicherlich um einen Mehrwert. Nichtsdestotrotz bleiben Zweifel ….


One Response to “Rügen – Trend zu Elektrofahrrädern”

  1. Hmm, das mit dem Akku / Motor kann ich mir eigentlich nur so erklären, dass man damit auf Rügen, also auf einer Insel, wo ja der (Gegen-)Wind doch schon mal ein bisschen Stärker weht, den Fahrradfahrern das Trampeln ein wenig erleichtern wollte…

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