Rügen: Putbus und sein Uhrenmuseum

13.Mai.2009 admin
Rügen: Putbus und sein Uhrenmuseum

Was macht den Reiz eines Urlaubs aus? In meinen Augen sind es eher die kleinen, scheinbar unscheinbaren Dinge. Nehmen wir beispielsweise Rügen. Natürlich ist Binz mit seinen poshen Restaurants und Bars eines der Highlights und natürlich sollte man Kap Arkona gesehen haben. Doch wer ausreichend Zeit hat, der findet in Putbus eine Attraktion der besonderen Art.

Zeit ist übrigens das perfekte Stichwort, denn im Uhrenmuseum dreht sich alles um dieses Thema. Angenehmerweise werden Besucher von den netten und kundigen Betreibern gewissermaßen "an die Hand genommen" und erhalten Einblicke, die wahrlich besonders sind.

Wussten Sie beispielsweise, dass es Uhren gibt, die in Bilder eingelassen werden? Ein – zugegebenermaßen kitschiges – Bild des Londoner Big Ben beispielsweise enthält genau an der Stelle der Turmuhr eine richtige Uhr. Trashig aber originell.

Ein anderes Beispiel sind die unzähligen Kuckucksuhren, die ursprünglich überhaupt nicht aus dem Schwarzwald stammen oder die Uhr für Spione oder die Uhren aus dem Barock oder oder oder. Es ist angesichts der mehr als 1.000 Exponate kaum möglich, die Vielfalt dieses zauberhaften Ortes festzuhalten.

Dazu kommen dann auch noch Musikinstrumente bzw. Musikautomaten, die – wie die Uhren – allesamt noch voll funktionsfähig sind.

Übrigens: Putbus ist auch sonst eine Reise wert, denn direkt gegenüber des Uhrenmuseums befindet sich der Schloßpark mit zahlreichen Repräsentativbauten, die ebenso wie der Circus und das ehemalige Pädagogium ein echtes Hingucker ist.


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