Reise ins Piemont zu den Trüffelmärkten

5.Oktober.2005 admin

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Kaum ein Wochenende im Herbst, in dem nicht irgendwo in Norditalien die Trüffelernte gefeiert wird. Am bekanntesten ist der Markt Fiera del Tartufo in alba im Piemont. Gourmets aus der ganzen Welt schnuppern dann an den edlen Pilzen, die oft auf karierten Leinentüchern ausgelegt sind. Wer möchte, kann den Trüffelhunden bei ihrer Arbeit zusehen.

Der absolute Star des Herbstes ist ohne Zweifel der weiße Trüffel, stark und duftend, wie man ihn nur in der Umgebung von Alba finden kann. Und das nicht nur, weil man im Oktober die ersten und geschätzten Exemplare finden kann, sondern vielmehr, weil im Zentrum von Alba die Tradition fortgeführt wird, ihm einen vollen Monat der Feste zu widmen.

Während dieser intensiven Tage verwandelt sich die Altstadt der von den Wassern des Flusses Tanaro benetzten Stadt in ein Labyrinth der Farben, die zum Schluss noch die Namen ihrer bekanntesten Plätze abändern werden. Es wird hier ein bizarres und sehr vergnügliches Rennen auf dem Rücken von Eseln abgehalten; ununterbrochen finden kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen statt; die Stadt huldigt pflichtschuldig dem weißen Trüffel, ohne jedoch die anderen Erzeugnisse zu vergessen, die die öno-gastronomische Tradition dieses Gebiets so einzigartig machen.

Und wenn Alba feiert, dann wird auch in den Hügeln und Dörfern gefeiert, wo es tausende von Gelegenheiten gibt, um ein wenig Zeit miteinander zu verbringen, und wobei besondere Aufmerksamkeit den Kunstangeboten geschenkt wird, die in Alba, vor allen Dingen aber im nahe gelegenen Cherasco, Veranstaltungen höchsten Niveaus in einem Oktober darbieten werden, den man sich nicht entgehen lassen darf.

Mit einem guten Glas Dolcetto, dem süffigen Tischwein, samt Primo (Vorspeise), Secondo (Hauptgang) und Dolce (Nachtisch) kann man es hier
sicherlich sehr gut aushalten…


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