Reise nach Bangkok – Wat Arun

4.November.2005 admin

Mit einer Fähre geht es heute über den Chao Phraya Fluss zum "Tempel der Morgenröte" dem Wat Arun

Ein Wat ist die thailändische Bezeichnung für einen Komplex, der von einer Mauer umgeben ist und hauptsächlich religiösen Zwecken dient.

Der Wat ist der Mittelpunkt des buddhistischen Lebens in Thailand. Praktisch jedes Dorf in Thailand hat mindestens einen Wat, während sie in großen Städten recht zahlreich sein können. Bangkok, die Hauptstadt Thailands, hat z.B. mehr als 400 Wat, während die Anzahl der Wat im ganzen Land gut 30.000 beträgt.

Den Mittelpunkt vom Wat arun bildet Phra Prang, wie der zentrale Prang ehrfurchtsvoll genannt wird. Vier steile Treppen an den vier Seiten verbinden insgesamt vier Ebenen, auf denen der Phra Prang umrundet werden kann.

Erst beim näheren Hingucken sieht man ein Mosaik aus bunten Porzellanstückchen die in der Sonne funkeln. Als beim Bau das Porzellan ausging, forderte Rama III. seine Untertanen auf, zerbrochenes Porzellan abzuliefern. Die Künstler konnten an den Blütenbildern und Fabelwesen, die den Wat vor dem Bösen schützen sollen, weiterarbeiten und die Dekoration vollenden.

Oben angekommen wird man mit einem herrlichen Blick über den Fluß und die Stadt für die schweißtreibenden Strapazen belohnt.

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Nördlich des Phra Prang befindet sich das Eingangsportal zum Ubosot, welches aus einem barocken, mit einer Krone (Mongkut) gedeckten Einlaßpforte besteht. Sie ist mit farbiger Keramik und Stuck verziert und von zwei Zellen flankiert, in denen Statuen von zwei Männern stehen, Nai Ruang und Nai Nok, die im Ruf besonderer Frömmigkeit standen. Vor dem Portal befinden sich zwei riesige mit Fayencen überkleidete Wächterstatuen ("Yakshas"). Sie entsprechen den Statuen, die im Wat Phra Kaeo die Eingänge bewachen. Die Figuren stammen aus dem Ramakien, der thailändischen Version des großen indischen Epos Ramayana. Der Weiße heißt "Sahassa Deja" und der Grüne wird "Thosakan" (der Ravana aus dem Ramayana) genannt.

Weiter geht es nach "Koh Pha Ngan"….


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