Reisezeit = Zeit für Phobien?
27.November.2007 admin
Ich muss zugeben: Unter dem Phobie-Aspekt habe ich das Thema Reise noch nie betrachtet. Gewiss: flugangst kennt jeder, auch wenn die wenigsten selber davon betroffen sind. Und auch Angst vor Schlangen, Spinnen und ähnlichem Getier, dem man in fremden Ländern begegnen kann, dürfte als bekannt vorausgesetzt werden.
Die Süddeutsche Zeitung hat nun eine ganze Parade der Phobien aufgezählt, die im Zusammenhang mit Reisen auftreten können. So lesen wir beispielsweise über die Amakaphobie, die Angst vor Eisenbahnen, beziehungsweise die Siderodromophobie: Wer darunter leidet, fürchtet Züge, Schienen und Zugreisen an sich. Doch Amakaphobikern bleiben immerhin Flugzeug und Auto als Reiseverkehrsmittel.
Dazu gibt es Menschen, die vor bestimmten Ländern Angst haben: Russophobiker, Germanophobiker, Frankophobiker etc. aber auch Agyrophobiker, die sich davor fürchten, verkehrsreiche Straßen überqueren zu müssen, dürften sich auf einer Safari relativ wohl fühlen. Menschen mit Agrizoophobie stellen sich jedoch allein beim Gedanken daran die Haare auf: Sie fürchten nichts so sehr wie wilde Tiere.
Man könnte die Liste endlos weiterführen, doch hat sich ja bereits die Süddeutsche diese Mühe gegeben. So begegenen wir dem Gephyrophobiker der Angst vor Brücken hat, der Pluviophobie (Angst vor Regen), die England sicherlich unattraktiv erscheinen lässt und vielen mehr …
Durchaus interessant, wenn man denn selber nicht von einer der Phobien betroffen ist. …