Ruhr 2010 – Tourismus im Kohlenpott
14.Januar.2010 admin
Es ist ein eher diskreter Charme, um es mit dem spanischen Regisseur Bunuel zu sagen, doch Charme hat das Ruhrgebiet auf jeden Fall. Sei es die Innenstadt von Essen, das bekannten Ausgehviertel "Bermuda-Dreieck" in Bochum oder die zahlreichen ehemaligen Industriebauten wie die Essener Zeche Zollverein oder der Gasometer in Oberhausen – an allen Ecken und Enden warten Attraktionen auf Touristen. So nimmt es auch nicht wunder, dass Ruhr 2010 in diesem Jahr den Titel "Europäische Kulturhauptstadt" trägt und mehr und mehr als eine einzige Agglomeration wahrgenommen wird.
Doch leider lässt der Tourismus -Boom derzeit noch ein wenig auf sich warten. So berichtet die WAZ in ihrer Internetausgabe von (noch) leeren Hotels und einer eher moderaten Erwartung seitens der Hoteliers:
Mit einem Plus von 100.000 Gästen bei derzeit 1,2 Mio. Übernachtungen rechnet Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH: "Das Interesse für das Ruhrgebiet ist geweckt!" Angst überrannt zu werden hätten die Hotels dennoch nicht: "Für gewöhnlich wird Essen besonders stark von Geschäftsreisenden frequentiert, die unter der Woche hier übernachten. Kulturtouristen kommen meist an den Wochenenden – wir können das stemmen."
Doch bislang gab es nicht viel zu stemmen und auch die Eröffnungsfeier zu "Ruhr 2010" verlief eher ruhig. Wer das ändern möchte und seinen Weg an Rhein und Ruhr findet, der sei auf die zahlreichen Reisetipps hingewiesen, die mittlerweile im Netz kursieren. Die Zeitschrift "Prinz" hat eigens eine Spezialausgabe herausgebracht, doch wer es lieber digital mag, der findet unter: http://www.ruhr-tourismus.de oder auch http://www.ruhr-guide.de jede Menge Tipps. Es lohnt sich….